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Mobilfunk-Betreiber verlängern GSM-Lizenzen

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Die vier deutschen Mobilfunknetz-Betreiber haben ihre GSM-Lizenzen von der Regulierungsbehörde (RegTP) bis ins Jahr 2009 verlängern lassen. Die Verlängerung wurde notwendig, weil die Netzbetreiber auch nach Einführung der neuen Mobilfunk-Technik UMTS die alten GSM-Netze noch für lange Zeit benötigen werden, berichtet die Berliner Zeitung.

Damit werden Hoffnungen auf eine rasche Verbreitung der UMTS-Technik gedämpft. Um die UMTS-Lizenzbedingungen einzuhalten, müssen die Betreiber der neuen Netze bis Ende 2005 lediglich rund 8,5 Prozent der Fläche Deutschlands mit entsprechenden Sendestationen versorgen können; 99 Prozent der Fläche Deutschlands liegen dagegen in Reichweite der bestehenden GSM-Funknetze. Auf diese könnten Inhaber von UMTS-Anschlüssen nach Plänen der Mobilfunkfirmen künftig umgeschaltet werden, sobald sie sich außerhalb der Ballungsräume aufhalten.

In welchem Umfang es nach 2005 zu einem UMTS-Netzausbau kommt, gilt angesichts der hohen Kosten und einer möglicherweise schwachen Nachfrage nach UMTS als offen. Möglich sei sogar, dass der Ausbau nach dem Jahr 2005 bei einzelnen Mobilfunkbetreibern auf absehbare Zeit beendet sein könnte, zitiert die Berliner Zeitung Branchenkreise. In 91,5 Prozent der deutschen Lande lohnt sich ein UMTS-Netz für die Betreiber wohl nicht. (anw)

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