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Mobilfunknetzbetreiber lassen elektromagnetische Felder in Sachsen messen

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An 18 Standorten in 16 sächsischen Kommunen werden von heute an die elektromagnetischen Felder in der Nähe von Mobilfunksendeanlagen gemessen. Ziel der Untersuchungen sei es, beim Bürger vor Ort Klarheit über die tatsächlichen Immissionen zu schaffen, geht aus einer Mitteilung des Berliner Informationszentrums Mobilfunk (IZMF) hervor. Berücksichtigt würden dabei auch UMTS-Anlagen und DVB-T-Sender. Die Kommunen, in denen Messungen durchgeführt werden, wurden zusammen mit dem Sächsischen Umweltministerium und den kommunalen Spitzenverbänden ausgesucht. Die ausgewählten Kommunen wiederum waren gebeten worden, die Antennenstandorte zu bestimmen.

Das von deutschen Mobilfunknetzbetreibern getragene IZMF hat die Messungen bei einer Tochtergesellschaft des TÜV Nord in Auftrag gegeben, es entsprechend der Vorgaben der Bundesnetzagentur gemessen, heißt es. Zudem sollen die Mobilfunk-Messergebnisse auf eine theoretische Vollauslastung der Sendeanlagen hochgerechnet werden. Die Ergebnisse sollen am 26. Juni in Dresden präsentiert werden. Bei ähnlichen Untersuchungen in Ländern wie Hessen, Niedersachsen oder Thüringen wurden den Angaben zufolge alle Grenzwerte eingehalten. (anw)