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Monitor-Schrott bei eBay-Powerauktion

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In zwei so genannten Powerauktionen bei eBay hat der Nutzer "ethnofunker" 250 Eizo-Monitore angeboten. Die Käufer erhielten nach Zahlung ein Paket, das ein paar Flocken Styropor und viel Bewegungsfreiheit für das Gerät enthielt. Nach dem Transport kamen daher nur selten funktionsfähige Geräte an, meist lagen zerbrochene Geräte im Karton: "Ein Haufen Schrott" zählt zu den häufigsten Beschreibungen der enttäuschten Käufer in einem Webforum.

Der Verkäufer hat versucht, auf die vielen Beschwerden in seiner Bewertung, die eBay für Anbieter ermöglicht, einzugehen, bis er von eBay selbst kaltgestellt wurde. Er ist nun ein "nicht registriertes Mitglied". Ethnofunker weist alle Betrugsabsichten weit von sich und verspricht, das Geld zurückzuerstatten. Die Transportschäden sieht er als "Versicherungsfall", gibt aber auch, zu, die Verpackung sei "wohl wirklich nicht ausreichend". Einige der Geschädigten denken schon über eine Sammelklage nach, sollte der Verkäufer sein Versprechen nicht einhalten. Die eBay-Versicherung greift nicht bei Transportschäden, wer einen dieser Monitore erstanden hat, sollte daher auch prüfen, ob sein Kauf der Beschreibung entspricht.

Der Verkäufer versicherte auf Anfrage nocheinmal, das Geld noch diese Woche an alle Geschädigten zu schicken. "Fehler passieren und ich stehe auch dafür gerade, es tut mir leid... Mehr weiß ich dazu nicht zu sagen", entschuldigt er sich. In einer Rundmail habe er zudem alle Käufer informiert. Den Verdacht auf Betrug weist er mit Hinweis auf seine bisher recht positiven eBay-Bewertungen zurück. (cgl)

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