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Motorola Atrix ab Juli in Deutschland

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Auf der Consumer Electronics Show im Januar wurde das Motorola Atrix bereits mit einem Award ausgezeichnet – "Best of CES" hieß es damals. Ab Juli können nun auch deutsche Konsumenten testen, ob das Android-Smartphone diese Lorbeeren verdient. Das Atrix wird im nächsten Monat für 600 Euro bei O2, Vodafone und The Phone House erhältlich sein. Das Smartphone hat einen mit 2 × 1 GHz getakteten Tegra-2-Doppelkern-Prozessor, ein Display mit qHD-Auflösung (960 × 540 Bildpunkte), 5-Megapixel-Kamera und läuft unter Android 2.2 mit Motorolas Motoblur-Bedienoberfläche.

Der Clou aber ist das optionale Zubehörprogramm: Mit Hilfe des 270 Euro teuren Lapdocks verwandelt man das Atrix in ein ARM-Netbook. Die Dockingstation enthält eine eigene Tastatur, ein Touchpad, ein 11,6-Zoll-Display und einen eigenen 36-Wattstunden-Akku. Im 100 Euro teuren Multimedia-Dock hingegen mutiert das Atrix zur heimischen Multimedia-Zentrale. Es lässt sich mit externer Tastatur und Maus steuern, das Dock besitzt Lautsprecher- und HDMI-Ausgänge sowie drei USB-Ports.

Steckt man das Atrix in eines der Docks, startet Motorolas Webtop-Anwendung. Diese vereint eine parallel zu Android auf dem Atrix laufende Linux-Version mit dem Smartphone, Android läuft unter der Webtop-Anwendung nur noch in einem Fenster. Über die Webtop-Anwendung haben Anwender etwa Zugriff auf einen Firefox-3.6-Browser mit Flash. Die Telefonfunktionen sind dabei weiterhin verfügbar; nimmt man das Smartphone während eines Telefonats aus einem der Docks heraus, wird das Gespräch nicht unterbrochen. Wenn das Atrix im Lapdock steckt, hat man über eine Citrix-Applikation zudem Zugriff auf virtuelle Desktop-PCs oder Anwendungen, die über einen Critrix-XenDesktop-Server zur Verfügung gestellt werden.

Siehe dazu:

(ll)