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Motorola bringt Droid X

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Der US-amerikanische Smartphone-Hersteller Motorola will Mitte Juli ein neues Android-Modell auf den US-Markt bringen: Das Droid X. Das mit einem GHz getaktete Smartphone kommt mit einem 4,3 Zoll großen, kapazitiven Touchscreen mit einer Auflösung von 854 × 480 Pixeln, die 8-Megapixel-Kamera nimmt Videos im HD-Format 720p auf. Eine ausschiebbare Tastatur besitzt das Gerät nicht, das Schreiben auf der Touchscreen-Tastatur erleichtert jedoch Swype – eine Technik, die eine höhere Schreibgeschwindigkeit auf Smartphones erlauben soll.

Das Droid X soll sich mit seinem großen Bildschirm, DLNA-Fähigkeiten und HDMI-Ausgang gut als Multimedia-Zentrale eignen.

Intern verbaut Motorola 512 MB RAM und 8 GByte Flash-Speicher, mittels microSDHC-Karten lässt sich der Speicher um 32 GByte erweitern. Weiterhin sind WLAN, Bluetooth, GPS-Empfänger an Bord, ein HDMI-Ausgang und DLNA-Fähigkeiten sollen das Droid zur heimischen Multimedia-Zentrale machen. Die Sprachqualität will Motorola durch die Verwendung von nunmehr drei Mikrofonen verbessert haben, die Akkukapazität beträgt 1570 mAh – das sollte zumindest für einen Arbeitstag reichen. Ein stärkerer Akku mit 1930 mAh soll später im Sommer erhältlich sein.

Auf der Software-Seite bringt das Droid X einen WLAN-Hotspot für fünf Geräte, Exchange-Unterstützung sowie einige Funktionen, um das Gerät besser in eine Unternehmensumgebung einzubinden. Verizon-Kunden können auf die Online-Videothek Blockbuster zugreifen, auch Skype ist bereits installiert.

Motorola will das Droid X mit Android 2.1 ausliefern, 2.2 soll noch im Sommer kommen. Das Unternehmen bezeichnet das Gerät als "Flash 10.1 ready" – diese Version ist erst seit wenigen Tagen fertig, sie setzt Android 2.2 voraus. Die Sourcen für die neueste Inkarnation des Mobilbetriebssystems von Google sind seit gestern verfügbar.

Das Droid X wird ab Mitte Juili bei US-Netzbetreiber Verizon Wireless erhältlich sein, zum Deutschlandstart gibt es noch keine Informationen. US-Kunden zahlen für das Gerät 200 US-Dollar, wenn sie einen Laufzeitvertrag mit dem Provider abschließen. Der wohl unabdingbare Datentarif kostet 30 Dollar zusätzlich, die Freischaltung der Hotspot-Funktion weitere 20 Dollar. (ll)