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Motorola bringt weiteres Einsteiger-Smartphone [Update]

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Im ausgedrehten Zustand sieht man dem Flipout die raffinierte Gehäusekonstruktion nicht auf den ersten Blick an.

Mit einem nett designten Stück Hardware erweitert Motorola seine Reihe von Android-Smartphones: Das Motorola Flipout ist nur 67 mm × 67 mm groß, das 2,8-Zoll-Display zeigt eine Auflösung von 320 × 240 Pixel. Der Clou des Flipout ist seine herausdrehbare fünfzeilige Qwerty-Tastatur. Damit soll sich das vor allem für die Nutzung sozialer Netzwerke eignen, Clients für Facebook, Myspace und Twitter sind bereits an Bord. Als Grundlage dient Android 2.1 mit den üblichen Google-Anwendungen. Motorola hat dem Gerät zudem seine Benutzeroberfläche Motoblur verpasst, die unter anderem Kontakte aus den sozialen Netzen des Anwenders im Adressbuch miteinander verknüpft.

Zur Verbindung mit dem Internet dienen UMTS (mit HSPA, 7,2/2,0 MBit/s) und WLAN, die weitere Ausstattung ist mit GPS-Empfänger, 3,5-mm-Klinkenbuchse und UKW-Radio klassenüblich. Die Fixfokus-Kamera hat eine Auflösung von nur 3 Megapixel, der interne Speicher von 512 MByte lässt sich mittels microSDHC-Karten um bis zu 32 GByte erweitern. Der kapazitive Touchscreen des Flipout unterstützt Multitouch-Gesten. Motorola hat dem Flipout ein zweites Mikrofon spendiert, das die Sprachqualität unter anderem durch die Filterung von Hintergrundgeräuschen verbessern soll; diese Technik setzt Motorola unter dem Namen Crystal Talk schon seit Jahren ein. Das mitsamt 1170-mAh-Akku 120 Gramm schwere Flipout soll im Bereitschaftsmodus bis zu 377 Stunden durchhalten, die maximale Gesprächszeit gibt Motorola mit 6 Stunden an.

Das Flipout soll noch im zweiten Quartal in ausgewählten Regionen auf den Markt kommen, einen Preis nannte Motorola noch nicht. Auch hatte die deutsche Pressestelle noch keine Informationen, ob das Gerät ebenfalls in Deutschland erhältlich sein wird.

[Update]: Das Flipout soll im Juli zu einem Preis von 350 Euro bei O2, Vodafone und The Phone House auf den deutschen Markt kommen.[/Update]

Einen Test des Motorola Backflip mit Motoblur lesen Sie in Ausgabe 13 der c't, die am kommenden Montag am Kiosk liegt. Das Backflip wird noch mit Android 1.5 ausgeliefert, ein Update auf die derzeit aktuelle Android-Version soll im dritten Quartal kommen. (ll)