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Mozilla-Entwickler beschwichtigt Thunderbird-Anhänger

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Mozilla-Entwickler Asa Dotzler fühlt sich bemüßigt, darauf hinzuweisen, dass die Entwicklung am E-Mail-Client nicht eingestellt werden soll. Momentan arbeiteten zwei Entwickler Vollzeit daran, das sei schon seit einiger Zeit so und das werde auf absehbare Zeit auch so bleiben, schreibt Dotzler in seinem Blog. Damit reagiert er auf Befürchtungen, Thunderbird werde möglicherweise aufgegeben – sie waren durch Anregungen der Mozilla-Chefin Mitchell Baker aufgekommen. Ihre Vorschläge sollen nicht dazu führen, das Projekt sterben zu lassen – im Gegenteil, interpretiert Dotzler Bakers Ausführungen von vergangener Woche.

Diejenigen, die sich um die Zukunft des E-Mail-Clients sorgten, sollten sich an ein kleines Projekt namens Phoenix erinnern, das in der Lage gewesen sei, das Erbe der Mozilla-Suite anzutreten, obwohl diese fünf Jahre lang von Netscapes Unterstützung profitiert hatte, meint Dotzler. Mozilla hatte den Stand-alone-Webbrowser im September 2002 vorgestellt, benannte ihn später in Firebird um und nach einem Namensstreit in Firefox. Die Mozilla-Suite wurde im März 2005 offiziell aufgegeben, ein selbstständiges Projekt nahm sich ihrer an und ließ sie im Juli unter dem Namen SeaMonkey wieder aufleben. Ähnliches schwebte Baker als einer von drei Vorschlägen für Thunderbird vor.

Dotzler dreht in seinem Weblog den Spieß um und fragt diejenigen, die sich um den Thunderbird sorgen, was sie für ihn zu tun bereit seien. Ob sie Fehler berichteten, Nighty Builds begutachteten, Patches schrieben oder bei Freunden und Verwandten Werbung für ihn machten. "Sind sie Teil der Thunderbird-Gemeinde? Wenn nicht und wenn Sie um seine Zukunft besorgt sind, stehen sie auf und beteiligen Sie sich", fordert Dotzler. (anw)

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