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Mozilla-Foundation: Sicherheit von Firefox leidet nicht unter Popularität

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Auch mit steigender Popularität sehe sich Firefox nicht mit so vielen Sicherheitslücken konfrontiert wie der Internet Explorer, ist sich Mitchell Baker, Präsidentin der Mozilla Foundation, sicher. Nichts sei perfekt, aber das bessere Sicherheitsprofil von Firefox resultiere schon aus der Art, wie er entwickelt werde. Ein wesentlicher Vorteil sei, dass Firefox eben kein Bestandteil des Betriebssystems ist. Auch das Fehlen von ActiveX im Browser mache ihn weniger anfällig für Angriffe.

Diese Ansicht teilen nicht alle. So erwarten Symantecs CEO John Thompson und andere Sicherheitsspezialisten eine Zunahme der gefundenen Schwachstellen in Firefox: Je mehr Anwender ihn einsetzen würden, desto mehr Hacker würden nach Lücken darin suchen und sie auch finden. Dass er damit vielleicht nicht ganz Unrecht hat, zeigt auch die Liste der in Version 1.0.1 beseitigten Sicherheitsprobleme. Allerdings führte keiner der Fehler -- anders als beim Internet Explorer -- bereits beim Besuch einer Webseite zur Infektion mit einem Schädling.

Grundsätzlich seien Fehler im Code recht einfach und schnell zu beheben, betonte Baker weiter. Manche Probleme lassen sich aber nicht so simpel lösen. Dies gelte insbesondere bei Angriffen, bei denen Anwender ausgetrickst werden, statt einen Fehler im Browser auszunutzen, etwa Phishing-Attacken über internationalisierte Domain-Namen. (dab)