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Mozilla Messaging soll Thunderbird-Entwicklung koordinieren

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Mozilla Messaging lautet der neue Name der im September ins Leben gerufenen Tochterfirma der Mozilla Foundation, die die Entwicklung des Mailclients Thunderbird 3 koordinieren soll. Geleitet wird die Mozilla-Tochter von David Ascher als Chef, Christopher Beard, Vizepräsident und General Manager der Mozilla Labs, und Marten Mickos, Chef von MySQL AB. Ziel des Unternehmens ist der Aufbau einer stabilen Entwickler-Community mit einigen festangestellten Mitgliedern.

Ascher möchte noch 2008 eine fertige Thunderbird-Version mit der integrierten Kalenderanwendung Lightning fertigstellen, schreibt er in seinem Weblog. Außerdem soll es bessere Suchfunktionen geben, die Konfiguration vereinfacht und die Nutzeroberfläche verbessert werden. Die Fortschritte bei der Umsetzung der Pläne sollen so weit wie möglich öffentlich gemacht werden.

Der Chef von Mozilla Messaging hat auch schon Pläne über das Erscheinen von Thunderbird 3 hinaus im Sinn. Dabei sei die Integration von Web-Techniken zu erwägen und über E-Mail hinaus auch die Berücksichtigung von anderen Kommunikationskanälen wie Instant Messaging, VoIP, das Schreiben in Weblogs und SMS. Ende Januar hatte Ascher bereits angekündigt, dass der Code von Thunderbird von einigen "schaurigen Bits" befreit werden müsse. (odi)

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