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Mozilla experimentiert mit Support für Chrome-Plug-Ins

Die "Project Mortar" getaufte Architektur soll die Integration wichtiger Funktion erlauben, darunter die Anzeige von PDFs und Flash-Inhalten.

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Screenshot der Startseite des Mortar Project

(Bild: wiki.mozilla.org )

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In dem derzeit als "Proof of Concept" eingestuften Unterfangen integriert Firefox die Pepper API des Browsers Chromium. Dies ist die Open-Source-Variante von Google Chrome. Diese Strategie würde der Mozilla Foundation erlauben, wichtige Plug-Ins schnell und einfach für den eigenen Browser zu übernehmen.

Die wichtigsten Ziele dabei: der PDF-Betrachter pdfium sowie der Pepper Flash-Player. Der Zeitplan sieht vor, die Pepper-API-Unterstützung in den nächsten Monaten in Firefox einzubauen. Der PDF-Reader soll in der ersten Jahreshälfte 2017 Teil des Browsers werden.

Sollte die Pepper-API problemlos in Firefox laufen, wolle Firefox zukünftig komplett auf die bisherige Architektur NPAPI verzichten. Das Ende der "Netscape Plug-in API" zu Ende 2016 ist seit April beschlossene Sache. Chrome brachte anfangs selbst NPAPI-Unterstützung, beendete sie im Jahr 2014 jedoch wieder. Begründet wurde dies mit Stabilitätsproblemen. (imj)