Menü

Mozilla führt Premium-Support für Unternehmen ein

Unternehmen können sich einen Premium-Support für Firefox kaufen. Mozilla scheint seine Einnahmequellen ändern zu wollen.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 27 Beiträge

(Bild: Screenshot_Firefox)

Von

Mozilla bietet Unternehmen an, einen Premium-Support für Firefox zu kaufen. Damit sollen Kunden Probleme mit Bugs auf privatem Weg übermitteln können, Bug-Fixes bekommen sowie Zugang zu einem privaten Kundenservice und einem Verteiler, der Probleme bekannt macht.

Der Premium-Support soll auf allen Rechnern funktionieren, die bestimmten System-Anforderungen entsprechen und ab zehn US-Dollar pro Installation kosten. Das sind die gängigen Betriebssysteme für Windows, Mac und Linux, auf denen die aktuelle Version von Firefox läuft. Firefox 69 verbessert den Tracking-Schutz und blockiert Flash.

Mozilla hat gerade erst seinen "Test Pilot" reaktiviert und einen VPN-Dienst gestartet, das "Firefox Private Network". Nutzer in den USA können damit ihre Privatsphäre im WLAN schützen. In dem Test-Programm werden Experimente und unfertige Funktionen zum Ausprobieren angeboten. Der VPN-Service wird voraussichtlich ebenfalls eine Gebühr kosten. Das lässt vermuten, Firefox setzt künftig auf Nutzungsbeiträge als Einnahmequelle.

Schon ab der Version 67 sperrt Firefox Cookies in die Sandbox. Das stößt nicht überall auf Gegenliebe. Google sucht einen Kompromiss zwischen Werbung und Privatsphäre. Zwar soll bei Chrome die Privatsphäre besser geschützt werden, gleichzeitig aber personalisierte Werbung als Einnahmequelle durch die Implementierung eines "Privacy Budgets" möglich bleiben. (emw)