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Mozilla weitet Open-Source-Förderprogramm aus

Mozilla hat seine Open-Source-Support-Initiative um zwei Tracks erweitert und insgesamt 585.000 US-Dollar vergeben. Projekte, die ebenfalls finanzielle Unterstützung brauchen, können sich noch bewerben.

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Mozilla bietet mit einem Open-Source-Projekt MOSS denjenigen quelloffenen Projekten finanzielle Unterstützung, deren Technik es nutzt oder die sich für das freie Web einsetzen. Nun hat die Stiftung hinter dem Webbrowser Firefox über den aktuellen Status des im Herbst 2015 gestarteten Projekts Rechenschaft abgelegt.

Anfangs war nur ein Track für sogenannte Foundational Technology vorgesehen, also für Open-Source-Projekte, die in Mozillas Infrastruktur zum Einsatz kommen. Im zweiten Quartal 2016 hat das Unternehmen das Programm nun auf Mission Partners und Secure Open Source (SOS) ausgeweitet, um auch Projekte mit ähnlicher Mission und Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in OS-Software zu fördern.

Mittlerweile hat Mozilla wohl rund 3,5 Millionen US-Dollar für seine MOSS-Initiative zurückgelegt, von denen in Q2 585.000 US-Dollar ausgegeben wurden. Unter anderem erhielt der JIT-Compiler für Python PyPy 200.000 US-Dollar, da das Projekt auch zu den von Mozilla genutzten gehört.

Als Mission Partner wurden zuletzt Projekte wie Tor oder die Linux-Distribution Tails gefördert. Im Rahmen des SOS-Track führte das Unternehmen zudem Audits für die Bibliotheken Perl Compatible Regular Expressions (PCRE) und libjpeg-turbo sowie die Datenbankadministrationssoftware phpMyAdmin durch.

Projekte, die sich für Unterstützung interessieren, können sich weiterhin bei Mozilla bewerben. Kriterien für Mission-Partner sind im Wiki zu finden. Außerdem finden sich dort ähnliche Hinweise für den Secure-Open-Source- und den Foundational-Technology-Track.

Die nächste Beratungsrunde zur Vergabe findet Anfang September statt, um dann berücksichtigt zu werden, sollte das ausgefüllte Formular bis Ende August vorliegen. (jk)