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Mozilla zieht es 2013 in die Berliner "Factory" zu den Start-ups

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Mozilla will auch in Berlin wachsen und plant, 2013 in die Factory Berlin zu Start-ups wie Soundcloud oder Toast zu ziehen. Die Stiftung hofft vor allem auf einen guten Kontakt zu den Startups im Web und eine Atmosphäre, in der alle voneinander lernen.

1000 Quadratmeter will Mozilla 2013 in der Factory in Berlin beziehen. Das bedeutet, zu den bislang zehn in Berlin arbeitenden Mozilla-Mitarbeitern könnte es bis zum Umzug in den neuen Start-up-Inkubator Zuwachs geben. Die Stiftung hofft aber nicht nur, auch in Deutschland weiter zu wachsen. "Es wird eine Mischung aus Office- und Community-Space, wo wir auch Veranstaltungen von und für die Projekt-Communities aus der Open-Source-Szene veranstalten können", sagt Barbara Hüppe, Mozillas Pressesprecherin in Berlin.

In die alte Fabrik nahe der Berliner Mauergedenkstätte sind vor kurzem Start-ups und erfahrene Firmen wie Soundcloud, Views, Toast, Urge IO, Foursektor und Siliconallee eingezogen. "In der Factory arbeiten ja einige auch Open-Source.Software verwendende Projekte wie Soundcloud", sagt Barbara Hüppe. "Wir erhoffen uns Feedback von Leuten, die für das Web entwickeln und uns für unsere Produkte Feedback geben können darüber, was ihnen hilft oder was sie bremst. Wir hoffen auf eine Atmosphäre, wo wir voneinander lernen können."

Auf dem ehemaligen Gelände der Oswald-Brauerei gibt es laut Sacha Robehmed von Foursektor fünf Gebäude mit jeweils fünf Stockwerken, die neben Büros auch ein Trainingscenter, ein Basketballfeld, Konferenzräume, eine Galerie sowie Restaurant und Supermarkt enthalten. Mozillas CEO Jim Cook hofft auf die neuen Büros für Mozilla. "Die Macher und Mieter der Factory haben eine ähnliche Motivation wie Mozilla. Wir freuen uns, in der lebhaften Berliner Internetcommunity eine aktivere Rolle zu spielen, und für das offene Web genau dort zu bauen, wo neue Trends geschaffen werden. "

Die Factory werde von Simon Schaefer und JMES Investments in Zusammenarbeit mit s+p Real Estate finanziert, schreibt Robehmed in einer Mitteilung. (rzl)