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Mozillas Einzelanwendungen für Web und Mail überarbeitet

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Die beiden Standalone-Anwendungen für Web und E-Mail der Mozilla Foundation liegen in neuen Versionen vor. Der Webbrowser, bislang als Firebird gehandelt, wurde zudem umbenannt: Er erhält nun den Namen Firefox, wohl, um damit endgültig alle Namensquerelen mit dem Open-Source-Datenbankprojekt Firebird ad acta legen zu können.

Bei Thunderbird ist in Version 0.5 unter anderem die Fähigkeit hinzugekommen, mehrere Identitäten für einen E-Mail-Account zu unterstützen. So lassen sich mehrere E-Mail-Adressen für einen Account auch in Thunderbird nutzen. Außerdem kann der Mail-Client nun wie der Client der Websuite von Mozilla NTLM-Authentifizierung für POP3 und SMTP einsetzen. Dazu kommen unter anderem ein neues Synchronisations-Conduit für Adressbücher der Palm-PDAs, Verbesserungen bei vorhandenen Funktionen und Bug-Fixes. Details zu den Änderungen listen die Release-Notes.

Der Webbrowser Firefox soll vor allem eine verbesserte Download-Funktion, einen Installer für Windows und ein Aqua-Theme für Mac-OS-X-User bringen. Auch eine Offline-Funktion ist nun eingebaut; genauere Informationen zu den Neuerungen und Bug-Fixes findet man in den Release-Notes. Details zu der Namensänderungen und zu den mit dem früheren Namen verbundenen Auseinandersetzungen hat die Mozilla Foundation in einer FAQ dargelegt; in einem Artikel auf MozillaZine erklären die Entwickler, dass sie "Firefox" bereits zur Registrierung als Trademark bei der US-Patentbehörde eingereicht haben.

Zum Download stehen sowohl Firefox 0.8 als auch Thunderbird 0.5 im Source-Code und als Binaries für Windows, Mac OS X und Linux bereit. Laut der -- Mitte Januar aktualisierten -- Roadmap will sich die Mozilla Foundation mit Firefox und Thunderbird auf neue Entwicklungen und erweiterte Funktionen konzentrieren. Derweil soll nun allerdings auch die bisherige Websuite weiterhin mit Updates gepflegt werden, die allerdings keine radikalen Änderungen an der API und am User-Interface mehr bringen werden. Die Websuite wollen die Entwickler vor allem für die Firmen und Organisationen weiter unterstützen, die bereits eigene Anwendungen darauf aufgesetzt oder ihre Infrastruktur damit eingerichtet haben. (jk)

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