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Münchner Studenten gewinnen erneut Hyperloop-Wettbewerb in den USA

Das Team der TU München konnte auch den vierten Wettbewerb für Hyperloop-Kapseln in Los Angeles gewinnen. Ihr Gefährt war aber langsamer als 2018.

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Künstlerische Darstellung des Pods

(Bild: Animation Systems / TUM Hyperloop )

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Mit ihrer rasenden Kapsel haben Studenten der Technischen Universität (TU) München erneut einen Hyperloop-Wettbewerb gewonnen. Der windschnittige Pod, der durch eine nahezu luftleere Röhre raste, erreichte am Sonntag (Ortszeit) in Los Angeles eine Geschwindigkeit von 463 Stundenkilometern, wie die Uni am Montag mitteilte. Damit blieb der Pod knapp unter dem im vergangenen Jahr ebenfalls von der TU aufgestellten Weltrekord von 467 Stundenkilometern.

Der Hyperloop soll eigentlich einmal den Personen- und Gütertransport revolutionieren. In einer Teilvakuum-Röhre sollen Kapseln (Pods) wie eine Art Rohrpost mit an die 1000 Stundenkilometern – annähernd Schallgeschwindigkeit – unterwegs sein. Das Vorhaben steckt aber noch in den Kinderschuhen, viele Fragen sind noch immer unbeantwortet. Um die Idee des Hyperloops bekannt zu machen, hatte Tech-Milliardär Elon Musk, Chef des E-Autobauers Tesla und der Raketenfirma SpaceX, 2015 einen Wettbewerb unter Universitäten weltweit ausgeschrieben. Daraufhin entwickelten die TU und weitere Unis entsprechende Kapseln.

Bevor die TU-Studenten am Sonntag ihr Fahrzeug in der einen Kilometer langen Röhre in Los Angeles fahren lassen durften, musste das Team zahlreiche Sicherheitstests bestehen, wie ein TU-Sprecher sagte. Von 21 Teams bestanden nach Angaben des Sprechers nur vier europäische die Tests. Auf Platz zwei kam das Team Swissloop, ein Verein von Studierenden der ETH Zürich und weiterer Schweizer Hochschulen. Dritter wurde das Team EPFLoop der L'Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (Schweiz). (mho)