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Multimonitor-Grafikkarte Matrox C900: Mit AMD-GPU für neun Displays

Die neue Matrox C900 kann bis zu neun Displays gleichzeitig ansteuern und soll sich so auch dafür eignen, größere Videowände zu bespielen. Ihr Grafikchip kommt von AMD, die Software von Matrox.

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Multimonitor-Grafikkarte: Matrox C900 für neun Displays

Die C900 eignet sich laut Matrox für das Betreiben großer Videowände.

(Bild: Matrox)

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Matrox C900, 4GB GDDR5, 9x Mini HDMI (C900-E4GBF)
Matrox C900, 4GB GDDR5, 9x Mini HDMI (C900-E4GBF) ab € 1530,–

Matrox hat eine neue Grafikkarte vorgestellt, mit der sich neun Displays gleichzeitig ansteuern lassen. Das als Matrox C900 bezeichnete Modell besitzt dafür neun Mini-HDMI-Ausgänge. Laut Matrox soll es sich daher besonders für das Betreiben von großen Videowänden eignen, aber auch für Überwachungssysteme in Kontrollräumen und Digital-Signage-Anwendungen. Die Grafikkarte soll im zweiten Halbjahr 2016 erscheinen, einen Preis hat Matrox bis dato noch nicht bekannt gegeben.

Die Matrox C900 ist 22,91 cm lang und belegt lediglich einen PC-Steckplatz, aus dem sie ihren gesamten Strombedarf bezieht. Sie kommt folglich ohne zusätzliche PCIe-Stromanschlüsse aus. Laut Matrox beträgt die Leistungsaufnahme 75 Watt, der Axiallüfter der Karte fällt entsprechend klein aus. Mit neun angeschlossenen Bildschirmen liegt die Auflösung pro Display bei höchstens 1920×1080 Bildpunkten (60 Hz), die maximale Desktop-Gesamtauflösung bei 5760×3240 Bildpunkten. Über die HDMI-1.4-Buchsen gibt die C900 auch Sound aus.

Matrox bestätige gegenüber heise online, dass der C900-Grafikchip von AMD kommt und DirectX 12, OpenGL 4.4 und OpenCL 1.2 unterstützt. Vermutlich handelt es sich um den gleichen Grafikchip wie auf der Matrox C680, welcher aus 1,5 Milliarden Transistoren besteht und mit 28-nm-Strukturen gefertigt wird. Der 4 GByte große GDD5-Speicher ist über 128 Leitungen angebunden; Angaben zur Transferrate machte Matrox nicht.

Mit der Desktop-Verwaltungssoftware Matrox PowerDesk können Nutzer Videowände einrichten, etwa im Format 3x3 oder 9x1. Die Windows-Version der Software ist im Lieferumfang enthalten. Dabei sind auch Tools zur Rahmenkorrektur und zur EDID-Verwaltung. Die Synchronisierung aller angeschlossenen Displays erfolgt über Framelock. Wer zwei Maxtrox-C900-Grafikkarten ins System steckt, kann über die Software bis zu 18 Displays ansteuern. Alternativ lässt sich eine C900 auch mit einer günstigeren Matrox C680 koppeln (maximal 15 Displays). Die Matrox C900 ist mit den 4K-Erfassungs- sowie IP-Kodier- und -Dekodier-Karten der Mura-IPX-Serie kompatibel. (mfi)

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