Musikindustrie bezichtigt British Telecom der Untätigkeit

Die British Phonographic Industry (BPI) wirft British Telecom (BT) vor, zu wenig gegen den illegalen Tausch von Musikstücken zu unternehmen.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 62 Beiträge
Von
  • Andreas Wilkens

Die British Phonographic Industry (BPI) wirft British Telecom (BT) vor, zu wenig gegen den illegalen Tausch von Musikstücken zu unternehmen. Auch weigere sich das Unternehmen, mit dem Verband über das Thema Musikpiraterie zu sprechen, berichtet der Sender BBC. BT wiederum betont, man unterstütze keine illegalen Dienste, schließlich verstoße die P2P-Technik gegen kein Gesetz. Zudem sei die Technik schwer zu kontrollieren.

BT sei für den P2P-Dateitausch der größte Provider in Großbritannien, meint Jollyon Benn von der Anti-Piraterie-Abteilung bei BPI. British Telecom wolle auf der einen Seite nicht über Piraterie sprechen, andererseits aber von den Produkten der Musikindustrie profitieren. Vor kurzem startete BT den Musikservice Dotmusic, der seinen Kunden für monatlich 10 Britische Pfund 150.000 Musiktitel bietet. (anw)