Menü

Musikmarkt in Deutschland stabil

Die Deutschen kaufen weiterhin ihre CDs, was für einigermaßen stabilen Absatz sorgt und den Gesamtmarkt stützt. Der Digitalbereich wächst hierzulande noch, während andernorts die Kurve wieder abknickt.

vorlesen Drucken Kommentare lesen 37 Beiträge

Nach jahrelanger Talfahrt hat sich der Musikmarkt in Deutschland erholt. Das ist vor allem dem Wachstum beim digitalen Musikverkauf zu verdanken, wie Zahlen des Bundesverband Musikindustrie (BVMI) und von media control GfK zeigen. Der Umsatz mit digitaler Musik stieg demnach um etwa 12 Prozent. Dazu zählen Dienste zum Herunterladen von Musik sowie Streaming-Angebote, bei denen Lieder über das Internet abgespielt werden.

Der digitale Musikkonsum wächst hierzulande weiter, gestützt von stabilen CD-Verkäufen.

(Bild: dpa, Monique Wüstenhagen)

Insgesamt habe der Umsatz der Musikindustrie in Deutschland im vergangenen Jahr bei 1,45 Milliarden Euro gelegen. Der Umsatz mit CDs und Platten ging um 2 Prozent zurück. Der Bundesverband Musikindustrie bezeichnete das als "relativ stabil" und zeigte sich zuversichtlich, dass Nutzer weiterhin CDs kaufen wollten. In anderen Ländern ist der CD-Markt stärker unter Druck, in den USA ging zuletzt auch das Download-Segment zurück.

"Das vorläufige Ergebnis bestätigt den positiven Trend, den wir bereits zum Halbjahr vermelden konnten", erklärte BVMI-Chef Florian Drücke. "Dabei haben vor allem das erfolgreiche Weihnachtsgeschäft und die starke Nachfrage nach physischen Tonträgern zu der guten Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte beigetragen." Weitere Einzelheiten will der Verband Anfang März mit seinem Jahresbericht vorlegen. (vbr)

Anzeige
Anzeige