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Musikmesse: Alessi-Cymbals und Fissler-Snare

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Früh übte sich einst das Schlagzeugspiel auf Mutters Kochgeschirr. Dass man selbst mit Utensilien aus dem Umfeld von Herd und Backofen einen amtlichen Drum-Sound zaubern kann, zeigt Digital Broadcast Systems mit seiner Drum-Replacer-Software: Das Drumagog-Plugin ersetzt schlechte Perkussionssounds in den Schlagzeugspuren von Audio-Produktionssoftware wie ProTools, Logic, Cubase oder Digital Performer durch frei bestimmbare Samples. Es ist mit einem dedizierten Trigger-Algorithmus echtzeitfähig, sodass es sogar für den Live-Einsatz taugt; der Hersteller demonstrierte dies recht überzeugend mit dem abgebildeten "Set".

Selbst aus Wok und Teflonpfanne macht Drumagog überzeugende Schlagzeugklänge.

Jedes ersetzte Instrument kann mehrere dynamische Multisamples enthalten, die verschiedene Lautstärkepegel repräsentieren oder nach dem Zufallsprinzip ausgewählt für einen "Human Touch" sorgen. Drumagog wird mit einer 4 GByte großen Sample-Library ausgeliefert und damit laut Hersteller jeder Stilrichtung gerecht. Die Pro-Version für 298 Euro bietet eine externe MIDI-Steuermöglichkeit und unterstützt neben AIF-, SND- und WAV- auch das GigaStudio-GIG-Format. (cm)