Musikmesse: Arturia-Emulatoren in Hardware

Arturia präsentiert auf der Musikmesse nicht nur eine Adaption des legendären Jupiter 8 von Roland, sondern auch echte Hardware in Form des "software-modularen" Origin-Synthesizers.

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Von
  • Carsten Meyer

Auf dem Origin-Synthesizer laufen Arturia-Emulatoren als frei verschaltbare Module.

Der französische Hersteller Arturia, bekannt für seine liebevollen Software-Emulationen legendärer Synthesizer-Klassiker (u.a. Yamaha CS-80, Arp 2600, Moog modular, Sequential Circuits Prophet 5) stellt auf der Musikmesse eine weitere minutiöse Umsetzung eines Analog-Gerätes vor, den Jupiter 8V. Vorbild ist hier natürlich der inzwischen über 25 Jahre alte Roland Jupiter 8 – auch heute noch ein sehr komplexes und mit seinen Chorus-, Phaser- und Ringmodulator-Effekten sowie den Mehrfach-Oszillatoren auch unverkennbares Instrument. Die Emulation ist für Mac OS X und Windows XP verfügbar und soll 200 Euro kosten.

Die eigentliche Überraschung des Messe-Auftritts bot man aber mit dem Origin-Synthesizer, dessen Sound-Engine mehr als 80 Emulations-Module aufnehmen kann. Als Besonderheit lassen sich die Bestandteile der einzelnen Module beliebig verschalten: So kann man etwa einen fetten Moog-Dreifach-Oszillator mit den Filtern des CS-80 und den Effekten des Arp 2600 kombinieren. Als Desktop-Expander soll der Origin 2000 Euro kosten, als pfiffig designtes Keyboard mit klappbarem Bedien-Panel und Ribbon-Controller 2500 Euro. Interessenten müssen sich aber noch mindestens bis Herbst dieses Jahres gedulden. (cm)