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Musikmesse: Native Instruments krempelt KORE um

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Native Instruments' Kombination aus intuitivem Hardware-Controller und Sound-Explorer-Software hat einen Nachfolger: KORE 2 heißt das neue System zum Verwalten, Durchforsten und Verändern von virtuellen Klangerzeugern und Effekten. Das über USB anzuschließende Kontrollpult wurde leicht überarbeitet, die Tasten und Regler sollen nun ergonomischer angeordnet und mit einem besseren "Feel" ausgeführt sein. Auf der Messe gab es zwar nur die ältere Hardware zu sehen, aber schon die neue Software-Version. Sie enthält die Audio-Engines der virtuellen Instrumente REAKTOR 5, MASSIVE, ABSYNTH 4, FM8, KONTAKT 2 und des Effektgerätes GUITAR RIG 2 mit 500 eigens erstellten Sounds.

Mit einem überarbeitetem Bedienkonzept will KORE 2 die Sound-Verwaltung nochmals vereinfachen.

Neu sind die "Sound Variations": Bis zu acht Klangvariationen pro "KoreSound" lassen sich abspeichern und "vermorphen", also mit stufenlos veränderbarem Anteil der Einzel-Sounds ineinander überblenden. Besonderen Wert hat man auf das nun reichlich umgestaltete User-Interface mit weitreichenden Drag&Drop-Fähigkeiten gelegt. Das System lädt VST-Plugins aller Art und soll eine besonders einfache Verschaltung der Klangerzeuger, der Effekte (30 sind bereits eingebaut) und des MIDI-Routings ermöglichen. KORE 2 soll im Sommer erscheinen und 449 Euro kosten, ein Update-Programm für KORE-Kunden ist ebenfalls geplant. (cm)