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Musikplayer Tomahawk lernt Google Play Music

Der Open-Source-Musikplayer Tomahawk spielt lokale Musik ebenso ab wie die bei Streaming-Diensten verfügbaren Titel. Die neue Version 0.8 des plattformübergreifenden Programms unterstützt jetzt auch Google Play Music und Beats Music.

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Der Musikplayer Tomahawk bringt lokale Musik und Online-Musikdienste zusammen.

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Musik aus ganz unterschiedlichen Quellen bringt der Desktop-Player Tomahawk unter einen Hut: Der plattformübergreifend verfügbare Open-Source-Musikplayer spielt neben lokaler Musik aus verschiedenen Verzeichnissen auch Musik aus Online-Streaming-Diensten ab. Mit der neuen Version 0.8.0 funktioniert das auch mit Google Play Music und Beats Music. Bei Google Play Music kann Tomahawk sowohl auf die selbst hochgeladene Musik als auch den Streaming-Katalog zugreifen. Daneben integriert Tomahawk viele weitere Dienste, darunter Spotify, Soundcloud, Last.fm, Grooveshark, Jamendo und Rdio. Auch mit einem Ampache- oder Owncloud-Server kann es sich verbinden.

Tomahawk 0.8.0 (5 Bilder)

Musik aus Streaming-Diensten

Tomahawk durchstöbert mit seiner Suchfunktion auch die umfangreichen Sammlungen der aktivierten Online-Musikdienste.

Sind die Zugangsdaten zu den Diensten in der Plug-in-Konfiguration von Tomahawk eingegeben, lässt sich mit der Suchfunktion des Programms auch der Musikfundus der Online-Dienste durchforsten und abspielen. Links zu Playlisten oder andere Musiklinks lassen sich aus dem Browser in die Warteschlange oder eine Playlist in Tomahawk ziehen, um sie abzuspielen. Zeigen die Links auf einen Musik-Dienst, den man selbst nicht nutzt, versucht Tomahawk, die betreffenden Songs aus einer bevorzugten Quelle abzurufen. Das Synchronisieren von Spotify-Playlists wurde entfernt, die Funktion soll in einer späteren Versionen zurückkehren.

Ist das entsprechende Plug-in aktiviert, kann der Player eine Verbindung zu anderen Tomahawk-Nutzern im selben Netzwerk, mit Google-Talk- und Jabber-Kontakten herstellen. Hat das geklappt, kann man auch deren Sammlung anhören. Zu den neuen sozialen Features zählt der "Posteingang": Will man Freunden Lieder empfehlen, zieht man diese mit der Maus auf deren Avatar in der linken Seitenleiste, dann erhalten sie einen entsprechenden Hinweis in ihrem Posteingang.

Eine Android-App für Tomahawk steht als Betaversion über die Projekt-Website bereit. Wer ein Konto beim Online-Dienst Hatchet anlegt, kann Playlisten vom Desktop mit dem Android-Smartphone synchronisieren. Auch hier lassen sich Links aus anderen Musikdiensten öffnen.

Tomahawk unterstützt nun IPv6 und das gleichzeitige Verwenden mehrerer IP-Adressen, was das Auffinden anderer Nutzer in einem Netzwerk erleichtern soll. Sämtliche Neuerungen in Tomahawk 0.8.0 listet das Changelog auf. Das Programm steht für Linux, Windows und Mac OS X über die Projekt-Website zum Download bereit. (lmd)