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Musk und andere gründen KI-Forschungseinrichtung OpenAI

Tesla-Chef Elon Musk hat sich mit anderen Unternehmern und Wissenschaftlern in einer Non-Profit-Gesellschaft zusammengetan, um die positiven Aspekte Künstlicher Intelligenz zu erforschen.

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Elon Musk und Sam Altman von OpenAI auf dem "Vanity Fair New Establishment Summit", das im Oktober in San Francisco stattfand.

(Bild: Mike Windle/Getty Images für Vanity Fair)

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Die frisch gegründete Forschungseinrichtung OpenAI hat das Ziel, "digitale Intelligenz so zu erweitern, dass die gesamte Menschheit davon profitieren kann – unabhängig von der Verpflichtung, Gewinne zu erwirtschaften". Das schreiben der CTO Greg Brockman und der wissenschaftliche Leiter Ilya Sutskever, bei Google mit maschinellem Lernen beschäftigt, in einem Blogbeitrag. "Das Ergebnis dieses Vorhabens ist ungewiss und die Arbeit schwierig, aber wir glauben an das Ziel und die Struktur."

OpenAI steht ein Startkapital von einer Milliarde US-Dollar zur Verfügung, geht aber davon aus, "in den nächsten Jahren nur einen Bruchteil davon auszugeben". Das Geld stammt unter anderem von Elon Musk, dem umtriebigen Chef des Elektro-Auto-Herstellers Tesla sowie des Raumfahrtunternehmens SpaceX. Auch der LinkedIn-Gründer Reid Hoffman, der deutsche Investor Peter Thiel, die Unternehmen Amazon Web Services und Infosys sowie die Non-Profit-Organisation YC Research unterstützen die Gesellschaft.

In einem Interview mit "medium.com" sagt Co-Gründer Sam Altman: "Ich glaube, KI gehört zu den wichtigsten Dingen in der Zukunft, mit denen wir uns beschäftigen müssen. Die Ergebnisse der OpenAI-Forschung werden der Welt zur Verfügung stehen." Das Non-Profit-Unternehmen fordert alle beteiligten Forscher auf, die Ergebnisse ihrer Arbeiten zu veröffentlichen, Code und gegegebenfalls Patente mit der Öffentlichkeit zu teilen.

Musk hatte in der Vergangenheit mehrfach vor den Gefahren der Künstlichen Intelligenz gewarnt und sie als die "vermutlich größte Gefahr für unsere Existenz" bezeichnet.

(se)