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Mutwillige Zerstörung an US-College: 58.000 Dollar Schaden durch USB-Killer

Ein College-Absolvent aus Albany, New York, hat zugegeben, an seiner alten Hochschule 66 Rechner mit einem USB-Killer zerstört zu haben.

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(Bild: usbkill.com )

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Mit einem speziellen USB-Stick hat ein ehemaliger College-Student im US-amerikanischen Bundesstaat New York offenbar mutwillig diverse Rechner beschädigt. Er bekannte sich nun schuldig, am 14. Februar insgesamt 66 Computer im Wert von mehr als 58.000 US-Dollar zerstört zu haben. Dabei hatte sich der Absolvent des US-amerikanischen "College of Saint Rose", einer privat geführten Hochschule in Albany, New York mit seinem iPhone selbst gefilmt.

59 Windows-Rechner, 7 Apple-Rechner und weitere Hochschul-Hardware wurden mit dem als "USB-Killer" bezeichneten Stick zerstört. Sticks dieser Art laden sich mit einer Spannung von rund 200 Volt auf, sobald sie an einen Rechner gesteckt werden. Anschließend entlädt sich diese Spannung sofort wieder. Solche Geräte werden mit der Begründung verkauft, dass man damit testen kann, inwieweit ein Rechner vor Überspannung am USB-Port geschützt ist. Ist dies nicht der Fall, werden Rechner durch ihren Einsatz mitunter komplett zerstört.

2017 hatte der damalige Student am College of Saint Rose einen MBA gemacht. Kurz nachdem er dort nun die College-Rechner zerstört hatte, wurde er in Gewahrsam genommen. Laut Anklageschrift muss er mit einer Haftstrafe von bis zu 10 Jahren und einer Geldstrafe in Höhe von 250.000 US-Dollar rechnen. (dwi)