Menü

NSA-Affäre: US-Regierung beendet wohl Spionage gegen IWF und Weltbank

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 35 Beiträge

Die US-Regierung hat offenbar interveniert und eine Überwachung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank durch die NSA beendet. Das berichtet der Schweizer SRF und erklärt, ein ranghoher Regierungsvertreter habe gesagt, die USA hätten derzeit keine elektronischen Überwachungsmaßnahmen in den Zentralen der beiden Organisationen laufen.

Wie schon zum Lauschangriff auf Angela Merkels Handy sei aber ausdrücklich nichts dazu gesagt worden, ob das in der Vergangenheit der Fall war. Daraus darf man wohl schließen, dass auch der IWF und die Weltbank ein Spionageziel für die NSA waren, die immer wieder den Anti-Terror-Kampf als Hauptanliegen anführt.

Zuvor habe US-Außenminister Kerry bereits eingeräumt, dass die Spionage der US-Geheimdienste teilweise zu weit gegangen sei. Gewisse Praktiken seien automatisch gelaufen, ohne das Wissen hoher Regierungsbeamter. Deswegen habe Kerry versprochen, dass die Überwachungsaktivitäten überprüft werden, "damit niemand das Gefühl von Missbrauch haben wird." (mho)

Anzeige
Anzeige