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Nach Angriffen auf Banken: SWIFT will Sicherheit verstärken

Der Zahlungsdienstleister will nach dem spektakulären Millionenraub bei der Zentralbank von Bangladesch die Sicherheit verbessern. Unterdessen stellt Symantec eine Verbindung zwischen dem Raub und dem Sony-Hack her.

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Nach Angriffen auf Banken: SWIFT will Sicherheit verstärken

(Bild: Swift)

Nach einem spektakulären Raub von 80 Millionen US-Dollar der Zentralbank von Bangladesch will der Zahlungsdienstleister SWIFT seine Sicherheitsvorkehrungen für den internationalen Zahlungsverkehr erhöhen. Wie die Financial Times erläutert, seien verschiedene Maßnahmen im Gespräch, darunter eine noch sicherere Authentifizierung als die mit zwei Faktoren. Überwacht werden könnte außerdem das normale Zahlungsverhalten der Teilnehmer des Dienstleisters, ähnlich wie das bereits bei Kreditkartennutzern geschehe. Im Falle einer Anomalie würde dann Alarm geschlagen. Insgesamt wolle der Dienstleister so seinen Teil leisten, die Mitglieder müssten aber ebenfalls für Sicherheit sorgen, so SWIFT.

Die Ankündigung, die Sicherheit zu verbessern, erfolgt parallel zur Veröffentlichung einer Analyse Symantecs, demzufolge noch mehr Einbrüche auf das Konto der Angreifer auf die Zentralbank von Bangladesch gehen. Anhand der verwendeten Malware, schreibt das Sicherheitsunternehmen den Angreifen auch den versuchten Raub von einer Million US-Dollar bei einer philippinischen Bank zu. Eines der dafür eingesetzten Malware-Tools zeige außerdem Gemeinsamkeiten zu Software, die beim großen Sony-Hack eingesetzt worden sei. Den immerhin habe die US-Bundespolizei FBI Nordkorea zugeschrieben, später hatte es angeblich auch Spuren nach Russland gegeben. (mho)

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