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Nach Cebit-Aus: Branchenevents zu Zukunftstrends geplant

Das Cebit-Team sucht nach neuen Veranstaltungsformaten zu den Themen Digitalisierung und künstliche Intelligenz. Vor 2020 wird es damit aber wohl nichts.

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Cebit

Nach über 30 Jahren ist die Cebit Geschichte: Die einst weltgrößte Computershow wird eingestellt.

(Bild: dpa, Kay Nietfeld)

Nach dem Aus für die einst weltgrößte Computermesse Cebit regt Niedersachsens Wirtschafts- und Digitalminister Bernd Althusmann Branchenevents an, die sich speziell mit Zukunftstrends befassen. "Hannover wird auch nach dem Ende der Cebit ein gefragter Messestandort rund um das Thema Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sein", sagte Althusmann der Deutschen Presse-Agentur. Der CDU-Politiker, der bei der Deutschen Messe AG Aufsichtsratschef ist, unterstützt die Suche der Organisatoren nach neuen Formaten für den deutschsprachigen Raum.

Erste Vorschläge sollen nach Informationen aus Unternehmenskreisen vom bisherigen Cebit-Team entwickelt und vorangetrieben werden. Ihre Umsetzung wird allerdings frühestens im Jahr 2020 erwartet. Die Umstrukturierung der Hannover Messe wird an diesem Montag im Fokus des Aufsichtsrats der Deutschen Messe stehen. Neben der formalen Bestätigung und dem Ausblick auf das nächste Geschäftsjahr soll auch die Entlassung des bisherigen Cebit-Messe-Vorstands Oliver Frese offiziell abgenickt werden. Er hatte das Gremium um Entbindung von seinen Aufgaben zum 31. Dezember gebeten.

Der Vorstand der Messe AG hatte am Mittwoch das Aus für die Computermesse verkündet, bereits die für 2019 vorgesehene Veranstaltung wird entfallen.

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(tiw)

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