Menü

Nach Community-Beschwerden: Rime-Entwickler entfernen Denuvo, sobald Crack erscheint

Die Entwickler des Spiels Rime wollen den Denuvo-Kopierschutz entfernen, sobald ein funktionierender Crack erscheint. Nach ihrer Einschätzung dürfte das in den kommenden Wochen der Fall sein.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 207 Beiträge

Rime

(Bild: Steam)

Von
Anzeige
RiME (deutsch) (PC)
RiME (deutsch) (PC) ab € 17,09

Die Entwickler des am 26. Mai erschienenen 3D-Puzzle-Abenteuerspiels Rime mussten aufgrund des integrierten Kopierschutzes Denuvo viel Kritik von der Community einstecken. Nun meldete sich der Produzent von Team Grey Box, Cody Bradley, zu Wort. In einem offenen Brief erklärt er, dass die Entscheidung für die Verwendung von Denuvo keine leichte gewesen sei. Die hohe Raubkopier-Rate von ähnlichen Spielen habe das Team verängstigt. Schließlich habe man als Publisher entschieden, das geistige Eigentum (Intellectual Property) der Entwickler Tequila Works zu schützen, was effektiv nur mit Denuvo möglich gewesen wäre.

Die von der Community gemeldeten Performance-Probleme bringt der Publisher derweil nicht in Zusammenhang mit Denuvo – die Software überprüfe lediglich, ob der von Steam oder Origin bereitgestellte Kopierschutz noch funktioniere. Das koste laut Bradley zwar etwas Leistung, man denke allerdings nicht, dass es die Probleme verursache – sicher sei man sich aber nicht. Der Publisher rechnet damit, dass Denuvo das Spiel höchstens drei Wochen schütze, bis ein funktionierender Crack erscheint. Auf Steam erklärte der Entwickler, dass man eine Denuvo-freie Version von Rime veröffentlichen werde, sobald ein funktionierender Crack erscheint.

Rime (12 Bilder)

Am 26.05.2017 erschien mit Rime ein atmosphärisches Rätsel-Adventure in...
(Bild: Steam)

Doch nicht nur zu Denuvo äußert sich der Publisher: So habe man bereits einige Probleme ermittelt, die in Zusammenhang mit bestimmten Grafikkarten stehen. So gebe es vor allem mit der AMD Radeon RX 580 Probleme, der Entwickler suchen hierfür aber noch die Ursache. Nvidia-Grafikkarten der Serie GeForce GTX 1080 stellen sich beim Supersampling-Antialiasing manchmal quer, Nutzer sollen daher besser zu einem anderen Kantenglättungsmodus greifen. Auf Grafikkarten der Serie Nvidia GeForce GTX 900 soll das Aktivieren von Double- statt Triple-Buffering zu einer deutlich höheren Performance führen. Double-Buffering kann jedoch zu einem plötzlichen und spürbaren Absacken der Bildrate führen, sofern die Grafikkarte bei bestimmten Szenen nicht genügend Leistung liefert, um konstant eine Bildrate in Höhe der Bildwiederholrate zu berechnen.Der Entwickler stellt eine Lösung für die Probleme innerhalb der kommenden Wochen in Aussicht. (mfi)