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Nach D+M-Übernahme: Sound United verstärkt Multiroom-Audio-Engagement

Sound United will sein Engagement für das unter der Marke Denon angegliederte Multiroom-Musiksystem HEOS intensivieren. Am Ende des Jahres sollen daher rund 30 Geräte mit HEOS-Unterstützung erhältlich sein.

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Nach D+M-Übernahme: Sound United verstärkt Multiroom-Audio-Engagement

Verstärker aus der HEOS-Produktlinie.

(Bild: heise online / Nico Jurran)

Anfang März verkündete das US-amerikanische Unternehmen Sound United, Mutterunternehmen von Polk Audio, Definitive Technology und Polk Boom, die Übernahme der D+M-Gruppe mit deren Marken Denon, HEOS by Denon, Marantz und Boston Acoustics. Nun äußerte sich der Sound-United-CEO Kevin Duffy, wie es mit der neuen Firmengruppe weitergeht. Ein Punkt dabei: Das Unternehmen setzt künftig verstärkt auf die unter der Marke Denon angesiedelten Multiroom-Musiksystem HEOS.

So sollen bis zum Ende des Jahres fast 30 Geräte auf dem deutschen Markt mit HEOS-Unterstützung erhältlich sein – von AV-Receivern über Lautsprecher bis hin zu Soundbars. Zum Produkt-Portfolio soll dann auch ein "HEOS-Subwoofer" gehören, der sich drahtlos mit verschiedenen Produkten der Reihe verbinden lässt. Bei den AV-Receivern und Soundbars der Plattform lassen sich wiederum HEOS-Lautsprecher in Kombination nutzen, um Surround-Sound-Anlagen aufzubauen. Mit dem Netzwerk-Player Marantz ND8006 (inklusive Wiedergabe von CD und über USB) soll im Dezember zudem das erste Hifi-Gerät mit HEOS-Chip auf den Markt kommen. Einen Preis nannte Sound United für den Player noch nicht.

Auch an der Plattform selbst wurde fleißig geschraubt: Mittlerweile unterstützt HEOS die Online-Dienste Spotify, TuneIn, Tidal, Soundcloud, Deezer, Juke, Napster und Mood:Mix. Der Hersteller verspricht weitere Erweiterungen per Software-Updates.

Schon vor der Veranstaltung war die Frage aufgekommen, wie Sound United damit umgehen wird, dass seine über Polk Audio und Definitive Technology vertriebenen Geräte statt HEOS das Konkurrenzsystem DTS Play-Fi unterstützen. Duffy erklärte dazu nun, dass sein Unternehmen darauf setze, Kunden eine Wahlmöglichkeit zu geben – weshalb in die europäischen Geräte auf lange Sicht Play-Fi integriert werden soll und in die US-Geräte im Gegenzug HEOS.

Bis wann diese Pläne umgesetzt werden können, ist aktuell aber noch nicht klar. Der Zeitplan wird auch und vor allem davon bestimmt, wann Audio-Prozessoren verfügbar sind, die beide Multiroom-Systeme unterstützen.

(nij)

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