Nach Fehler bei Microsoft scheitert Konfiguration der Windows Server Update Services

Eine Panne bei Microsoft demolierte bei vielen Administratoren den internen Update-Service für die Windows-Installationen: Ursache war ein Fehler beim Umbenennen einer Kategorie.

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Ein WSUS-Server dient üblicherweise dazu, in größeren Netzwerken etwa bei Firmen die Windows-Updates auszuliefern. Die Clients müssen sie dann nicht jeder separat herunterladen, zudem bleibt den Netzwerk-Administratoren die Kontrolle über Zeitpunkt und Umfang der Updates weitgehend vorbehalten. Doch seit dem gestrigen Montagmorgen häuften sich in einschlägigen Foren die Meldungen von WSUS-Administratoren, bei denen die Konfiguration des Servers nicht mehr möglich war, weil der Aufruf der Optionen mit der Fehlermeldung "ungültige Zeichenfolge" scheiterte.

Betroffen waren WSUS-Server der Versionen 2 und 3, unabhängig davon, auf welcher Plattform sie liefen. Auch auf einem Testsystem in der c't-Redaktion trat das Problem auf: Die Management-Konsole stürzte ab, sobald man unter "Optionen/Produkte" auf "Klassifizierungen" klickte.

Mittlerweile hat Microsofts WSUS-Team sich in einem Blog-Eintrag für das Problem entschuldigt. Ursache sei ein Fehler beim Umbenennen einer Produktkategorie gewesen: Ein Name wurde unerlaubterweise in Anführungszeichen gesetzt. Betroffen seien alle WSUS-Server, die sich von Sonntagmorgen ab 9 Uhr bis 3 Uhr am Montagmorgen (MEZ) synchronisiert haben. Wer seinen WSUS-Server während dieser Zeitspanne nicht synchronisiert hat oder die Windows-Updates über das Autoupdate holen lässt, ist von dem Problem nicht betroffen.

Das WSUS-Team nennt im Blog-Eintrag mehrere Methoden zur Lösung des Problems. Die einfachste sei, einfach die nächste Synchronisierung abzuwarten. Sofern es noch möglich sei, reiche auch manuelles Synchronisieren. Dies behob bei dem Testsystem in der c't-Redaktion den Fehler tatsächlich. (axv)