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IFA

Nach HD ready: Erste Fernseher nun "3-D ready"

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Neben Filmen soll die DLP-3-D-Technik auch dreidimensionale Videospiele sowie "Dual-Vision" ermöglichen.

Seit Jahrzehnten schon wird mit 3-D-Technik herumexperimentiert, durchsetzen konnte sich noch keines der Systeme. Texas Instruments will das nun ändern: Auf seinem DLP-Messestand auf der IFA zeigte das Unternehmen einen DLP-Rückprojektionsfernseher, auf dem man mittels Shutterbrille dreidimensionale Bilder sehen kann. Die Technik dahinter liefert Texas Instruments mit seinen DLP-Chips, die Samsung und auch Mitsubishi in einigen Rückpro-Fernsehern nutzen. Zumindest Samsung vermarktet seine neuen Rückprojektions-Geräte bereits als "3-D ready".

Der 3-D-fähige DLP-Chip arbeitet mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz, jedes Auge bekommt 60 mal in der Sekunde ein neues Bild zu sehen – also relativ flimmerfrei. Die Technik verarbeitet die Bildinformationen in voller 1080p-Auflösung (1920 × 1080 Bildpunkte).

Neben einer kompatiblen aktiven Shutterbrille nebst Transmitter, der die Brille mit dem TV-Gerät synchronisiert, benötigt man entsprechendes Videomaterial im DLP-3-D-Format. Und das ist bislang nicht erhältlich. Die DLP-Produktmanager schwärmen allerdings von traumhaften Möglichkeiten: Neben Videospielen in 3-D seien auch Spiele in "Dual-Vision" möglich: Ähnlich wie bei der Splitscreen-Technik, bei der der Schirm in zwei Hälften geteilt ist – für jeden Spieler eine – könnte man Spiele realisieren, in denen zwei shutterbebrillte Spieler jeweils unterschiedliche Darstellungen zu Gesicht bekämen.

Während Rückprojektionsfernseher in den USA sehr populär sind, fristen sie in Europa nur ein Schattendasein. Interessant wäre deshalb, ob womöglich auch künftige DLP-Videoprojektoren die 3-D-Technik unterstützen – doch dazu hielt man sich am DLP-Stand bedeckt. (jkj)

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