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Nach Verkauf an Fitbit: Pebbles Smartwatch-Software läuft 2017 weiter

Besitzer einer Pebble-Smartwatch können sie noch ein Jahr tragen: 2017 sollen die Uhren des ehemaligen Start-Ups funktionsfähig bleiben. Fitbit ermuntert Pebble-Entwickler, ihre Ideen für den "Umzug" von Appdaten einzusenden.

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Fitbit

(Bild: dpa, Christoph Dernbach)

Besitzer einer Smartwatch von Pebble sollen ihre Uhr auch im kommenden Jahr weiter nutzen können. Auch nach der Übernahme durch Fitbit werde die Software weiter laufen, teilte das ehemalige Start-up am Sonntag mit. Fitbit, der Marktührer bei Fitness-Armbändern, hatte Pebble Anfang Dezember übernommen. Besitzer von Pebble-Smartwatches bangten seitdem um die Funktionsfähigkeit ihrer erworbenen Uhren.

"Wir werden alles tun, um Pebble-Software im Jahr 2017 weiterhin am Leben zu erhalten", schreibt einer der Entwickler im Pebble-Blog. Software Development Kit, die Cloud, die APIs und die Firmware sollen weiterhin verfügbar bleiben. Auch die mobilen Apps, das Entwicklerportal und der App-Store blieben 2017 noch aktiv. Entwickler könnten weiterhin Apps erstellen oder sie aktualisieren und somit den Besitzern von Pebble-Uhren ein längeres aktives Nutzen ermöglichen.

Die Apps sollen in den kommenden Monaten Updates erhalten, um sie weniger abhängig von der Cloud zumachen. Sollte die CloudPebble eingestellt werden, sollen die Apps und Uhren zumindest in ihren Hauptfunktionen nutzbar bleiben. Pebble Health, welches für Fitness-Tracking verantwortlich ist, soll weiterhin wie gewohnt laufen. Die API war bisher nicht von der Cloud abhängig und soll es auch nicht werden. Der Health-Feed läuft direkt in die Pebble-App, kann aber auch an Apple HealthKit und Google Fit gesendet werden.

Pebble-Entwickler dürften sich gerne in die Diskussion um das Erhalten von Features und Möglichkeiten zur Optimierung einbringen. Unter @pebbledev sei das Team auf Twitter erreichbar.

Damit wählt Fitbit ein Medium, auf dem seit Anfang Dezember viel Unmut zur Übernahme geäußert wird. Unter dem Hashtag #pebblexfitbit findet man Reaktionen auf die Übernahme durch Fitbit und Sorgen von Nutzern, dass ihre Smartwatches bald offline gehen werden. Für 2017 lassen sich diese Sorgen immerhin größtenteils ausräumen.

(lel)