Nächste Beta auf dem Weg zu Mono 1.2

Mit Version 1.16 der .NET-Umsetzung Mono geben die Entwickler die dritte Beta auf dem Weg zum Release 1.2 frei. Unter anderem laufen darunter nun auch erste Projekte für ASP.NET.

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Die Entwickler der quelloffenen .NET-Umsetzung Mono haben mit Version 1.16 die dritte Beta auf dem Weg zum Release 1.2 freigegeben. Das Mono-Projekt hat zum Ziel, Anwendungen für Microsofts .NET-Framework unter verschiedenen Betriebssystemen und auf unterschiedlichen Hardwareplattformen lauffähig zu bekommen.

Eine der wesentlichen Neuerungen in Mono 1.16 besteht den Entwicklern zufolge darin, dass Microsofts IronPython, eine Umsetzung der Skriptsprache Python für .NET, ohne Modifikationen läuft. Außerdem hat man weiter an den Namensräumen Windows.Forms und System.Drawing gefeilt. Diese unterstützen nun auch Multithreading. Ein lange vorhandener Fehler bei der Anzeige von Zeilennummern im Debug-Modus ist ausgemerzt worden. Insgesamt sollen .NET-Anwendungen unter Mono nun mit höherem Tempo ausgeführt werden und von den jetzt standardmäßig aktivierten Inline-Optimierungen profitieren.

Mono 1.16 integriert einen so genannten Compacting Garbage Collector, der den Speicherverbrauch insbesondere von lange laufenden Anwendungen reduzieren soll. Allerdings gibt es für ihn noch keinen Support, und er funktioniert auch nur im 1.0-Profil von Mono. Die Umsetzung von ASP.NET zur Programmierung serverseitig generierter Webseiten in Microsofts Active Server Pages ist gegenüber der vorherigen Beta weiter fortgeschritten. So läuft inzwischen etwa die Software ASP.NET Personal Web Site Starter Kit mit Mono.

Im Changelog nennen die Entwickler noch weitere Details zu den Änderungen. Interessierte Anwender können die akutelle Beta auf den Seiten des Projekts im Quellcode oder als vorkompilierte Pakete für Windows, Mac OS X, Solaris sowie für weitere Plattformen herunterladen. (dmk)