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Nächster Elsa-Nachfolger Lancom Systems am Start

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Seit dem 1. Mai 2002 werden die Elsa-Produktfamilien Lancom und AirLancer durch die Lancom Systems GmbH weitergeführt. Bislang hatte die Firma nur eine dünne Internetpräsenz, doch jetzt tut sich langsam was auf der Lancom-Website. Mittlerweile werden die verschiedenen Produkte aus den Bereichen Internet Access, Wireless LAN und Networking Connectivity präsentiert, wie zu Elsa-Zeiten der Download von Firmware und Treibern von verschiedenen Universitäts-Servern angeboten, dazu eine Router-Option-Registrierung und eine Liste der Distributoren.

Doch dabei soll es nicht bleiben. Wie Pressesprecher Eckhart Traber heise online mitteilt, will Lancom Systems Mitte Juni offiziell starten. Bis dahin soll es einen eigenen Downloadbereich geben und, was ehemalige Elsa-Kunden interessieren wird, Einzelheiten über Garantie und Support für Geräte, die noch bei Elsa gekauft wurden. Eine volle Garantie für Elsa-Lancom-Produkte wird es nicht geben: Man denke eher an eine Art Gebührenmodell, sagte Eckhart. Die Kunden sollen nicht gänzlich im Regen stehen, wenn ihre Geräte defekt sind. Genauere Informationen wird es aber erst zum offiziellen Start geben.

Lancom Systems sind nicht die Einzigen, die aus der insolventen Elsa AG hervorgehen. Mitte Mai haben 25 ehemalige Mitarbeiter die Devolo AG gegründet. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet Datenkommunikationslösungen wie Produkte für den Internet-Zugang über DSL- oder Analogverbindung sowie Lösungen zur Heimvernetzung. Devolo will mit seinem Angebot sowohl gewerbliche wie private Anwender ansprechen, während sich Lancom Systems eher an Unternehmen ausrichtet -- eine Trennung, die schon zu Elsas Zeiten die Produktlinien nicht mit letzter Konsequenz voneinander unterschied. (anw)

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