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Napster arbeitet mit CDDB-Betreiber zusammen

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Napster hat mit Gracenote, dem Betreiber der Online-CD-Datenbank CDDB, eine Zusammenarbeit vereinbart, um die Effizienz des Suchindex-Filtersystems von Napster zu verbessern. Bisher seien etwa 26.000 der 135.000 betroffenen Songs gesperrt – was 6 Millionen Dateien entspräche. Allerdings muss Napster zunehmend gegen variierte und veränderte Datei- und Songnamen kämpfen.

An dieser Stelle kommt Gracenote ins Spiel. Nach eigenen Angaben umfasst die CDDB-Datenbank derzeit etwa 9 Millionen Songtitel auf 850.000 Audio-CDs von knapp einer Viertelmillion unterschiedlicher Künstler. Da jede dem System unbekannte Audio-CD von den Nutzern des CDDB-Service eingetragen werden muss, gäbe es allein bei den Namen der Künstler circa 140.000 Variationen. Allein der Name der Boygroup "N'Sync" sei in über 50 verschiedenen Versionen vertreten. Hinzu kommen drei Millionen Varianten bei Titel/Künstler-Zuordnungen.

Laut Napster habe man bereits mit der Zusammenarbeit begonnen und hoffe, die neuen Daten bis Mitte nächster Woche in das Dateifiltersystem integrieren zu können. Seit Monaten habe man bereits auf eine Kooperation hingearbeitet und erhoffe sich nun eine deutliche Steigerung der Filtereffizienz, meinte Napster-Chef Hank Barry. Die Musikindustrie scheint indes nicht sehr erfreut über das langsame Schließen von Napsters Filterschlinge. Die Hinhaltetaktiken seien inakzeptabel. (vza)