Menü

Nasdaq schließt SCO endgültig vom Börsenhandel aus

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 138 Beiträge
Von

Zum Jahresende scheinen alle Hoffnungen der SCO Group auf eine entscheidende Wende 2007 enttäuscht zu werden: Nachdem das Unternehmen aus Lindon im US-Bundesstaat Utah erst im September Insolvenz anmelden musste und Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt hatte, beschlossen die Mitglieder der Nasdaq nun, die Aktien von SCO mit Wirkung zum heutigen Tage vom Börsenhandel auszuschließen. Bereits Ende September drohte SCO das Aus an der Nasdaq, doch der Konzern konnte das Delisting durch einen Anhörungsantrag zumindest vorübergehend verschieben.

Mit den hoffnungsvollen Worten: "Nach ein paar kleineren Rückschlägen nehmen wir wieder Fahrt auf", war SCO-Chef Darl McBride in das Jahr gestartet, jetzt steht SCO vor einem Scherbenhaufen. Statt als gestärkter Sieger aus dem Kampf um Unix-Copyrights mit Novell hervorzugehen, musste das Unternehmen vor Gericht eine schwere Schlappe hinnehmen. Aber auch die Auseinandersetzungen mit IBM und der Open-Source-Gemeinde sind noch nicht ausgestanden.

Siehe hierzu auch den Online-Artikel in c't Hintergrund (mit längerer chronologischen Linkliste zu Beiträgen auf heise online, aus Technology Review und der c't):

(map)