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Navatics Mito: Drohne zum Abtauchen

Nemo schon gefunden? Falls nicht, klappts vielleicht mit der Unterwasserdrohne Navatics Mito.

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Navatics Mito: Drohne zum Abtauchen

Drohnenbilder aus der Luft wirken mittlerweile so gewöhnlich wie die verwackelten Videos der zahlreichen Action-Cams. Die Unterwasserdrohne Navatics Mito könnte neuen Schwung in die Erlebnisfilmerei bringen. Dabei handelt es sich im Prinzip um ein gerade noch transportables U-Boot, das mit einer 4K-fähigen Kamera ausgestattet ist.

"Einfach schwimmen, einfach schwimmen, einfach schwimmen, schwimmen, schwimmen..." (Quelle: Navatics)

Neu ist die Idee der Tauchdrohne nicht, doch gibt es bislang nur eine kleine Menge von serienreifen Modellen für den Privatnutzer. Die Mito sieht aus, als stamme sie aus der Gadgetkiste von James Bonds Q. In den Tagestourenrucksack passt sie aber nicht mehr mit 3,45 Kilogramm Gewicht und einer Länge von 40 Zentimetern. Die Steuerungssignale erhält Mito über ein 50 Meter langes Kabel. Das ist wiederum mit einer Boje verbunden, die ähnlich groß wie die Drohne selbst ist. Sie dient als Funkempfänger für die Signale der Fernsteuerung. Sie erinnert an die Fernsteuerung von DJI-Drohnen wie der Mavic oder Spark. Als Display dient ein eingespanntes Android- oder iOS-Smartphone mit installierter App.

Navatics Mito (6 Bilder)

Angetrieben wird die Drohne von insgesamt vier Rotoren – zwei waagerecht strahlenden und zwei senkrechten. Damit erreicht Mito eine maximale Geschwindigkeit von 2 Metern pro Sekunde und eine Tauchtiefe von bis zu 40 Metern. Der 80 Wh große Akku soll für einen zweistündigen Tauchgang reichen und kann ausgetauscht werden. Fotos nimmt die eingebaute Kamera mit 12 Megapixel, Videos in 4K-Auflösung und mit 30 Bildern pro Sekunde. Sie nimmt automatisch eine Farbkorrektur vor.

Finanziert wurde die Mito ursprünglich durch ein Kickstarter-Projekt, das schon fast 115.000 US-Dollar eingesammelt hat. Ziel waren 30.000 US-Dollar. Nun kann das Gerät für 1500 US-Dollar vorbestellen; ausliefern will der Hersteller zwischen März und April. Nach der Vorbestellerphase soll der Preis auf 2000 US-Dollar steigen. Für den Versand nach Deutschland berechnet der Hersteller 85 US-Dollar.

(hcz)