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Navteq-Aktionäre stimmen Übernahmeangebot von Nokia zu

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Die Aktionäre des US-amerikanischen Geodaten-Spezialisten Navteq haben auf einer außerordentlichen Hauptversammlung dem Kaufangebot von Nokia zugestimmt. Der weltweit führende Handy-Hersteller bietet einschließlich Optionen 8,1 Milliarden US-Dollar (derzeit 5,6 Milliarden Euro) für das in Chicago (Illinois) ansässige Unternehmen mit rund 3.100 Mitarbeitern. Navteq gehört neben der niederländischen Tele Atlas, die vom Navigationsgerätehersteller TomTom umworben wird, zu den führenden Anbietern von elektronischen Landkartensystemen, die etwa für Navigationssysteme in Autos verwendet werden.

Mehr als 75 Prozent des stimmberechtigten Kapitals beziehungsweise mehr als 99 Prozent der auf der Hauptversammlung vertretenen Aktien hätten für das Angebot gestimmt, teilte Navteq mit. Damit sei eine der Voraussetzungen für die Fusion zwischen Navteq und Nokia erfüllt. Noch unterliege der Vollzug aber regulatorischen Bedingungen sowie speziellen Vereinbarungen, die im Rahmen des Kaufangebots getroffen wurden. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hatte Navteq 362,3 Millionen US-Dollar umgesetzt und 71,1 Millionen US-Dollar verdient. Das Unternehmen verbucht mehr als die Hälfte seines Umsatzes in der Region Europa/Naher Osten/Afrika. (pmz)

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