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Netflix wird in Deutschland teurer

Die Preise für Netflix-Abos steigen. Nur das Einstiegsangebot bleibt von der Erhöhung verschont.

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Screenshot der Abo-Übersicht.

(Bild: netflix.com)

Der Videostreaming-Dienst Netflix macht in Deutschland zwei von drei seiner Abo-Varianten teurer. Lediglich der Preis des günstigsten Angebots, bei dem Netflix auf nur einem Gerät und ohne HD-Qualität genutzt werden kann, bleibt unverändert bei 7,99 Euro pro Monat. Der Preis der mittleren Tarifstufe, in der HD-Auflösung und die Nutzung auf einem weiteren Gerät dazukommen, steigt von 10,99 auf 11,99 Euro pro Monat, wie Netflix in der Nacht zum Donnerstag bekanntgab.

In der teuersten Variante, die noch bessere Ultra-HD-Qualität des Bildes sowie hochwertigeren Sound bei gleichzeitiger Nutzung auf bis zu vier Geräten bietet, werden nun 15,99 statt bisher 13,99 Euro fällig. Für Neukunden greift die Erhöhung sofort, für bestehende Nutzer zur nächsten monatlichen Abo-Verlängerung. In den USA hatte Netflix zuletzt im Januar seine Abos teurer gemacht. Davor waren die Preise im Oktober 2017 in den USA angehoben worden, im Zuge dessen auch in Deutschland. Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein sind die ersten Märkte in Europa, die von der neuen Preisrunde betroffen sind.

Netflix begründet die Preiserhöhungen vor allem mit dem breiten Angebot an Eigenproduktionen, für die der Streaming-Dienst viel Geld ausgibt. Bisherige Preisrunden überstand Netflix ohne Nutzerschwund. Der Dienst hat nach jüngsten Angaben 5,2 Millionen Nutzer in Deutschland und insgesamt gut 139 Millionen weltweit. (olb)