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Netidee: "e-inclusion" gegen die "digitale Ausgrenzung"

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Die Internet Privatstiftung Austria (IPA) veranstaltet zum vieren Mal ihre Förderaktion "Netidee". Gesucht werden diesmal unter dem Titel "e-Inclusion" Ideen und Methoden, "die die Reichweite von Internet-Projekten nachhaltig verbessern und eine aktive Community aufbauen und pflegen", heißt es auf der Website des Wettbewerbs. Preiswürdige Projekte sollen je nach Größe mit Beträgen von 2000 bis 50.000 Euro gefördert werden. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist am 7. August 2009.

"e-Inclusion" steht laut IPA für "digitale Integration" und soll einer "digitalen Ausgrenzung" durch gesundheitliche, finanzielle, ethnische oder bildungsbezogene Hindernisse, fehlende digitale Kompetenz oder mangelnden Zugang zum Internet entgegenwirken. Es seien neue "digitale Chancen" zur Eingliederung ausgegrenzter Menschen und zur Förderung benachteiligter Regionen zu schaffen. Das Thema sei von Organisationen wie der UN mit dem Internet Governance Forum in der "e-Inclusion Ministerial Conference" der EU im Dezember 2008 in Wien und in der Internetoffensive der österreichischen Bundesregierung im vergangenen Jahr intensiv aufbereitet worden.

Das ideale Projekt vermittelt laut IPA einfache und klar verständliche Inhalte und bestimmt einen nachvollziehbaren Nutzen für seine aktiven Teilnehmer. Es spricht auch Menschen an, die bislang das Internet nicht genutzt haben, legt besonderes Augenmerk auf Menschen mit Behinderungen und misst laufend seine Zielerreichung und Reichweite nach klar definierten Kriterien. (anw)