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NetworkManager von Gnome-Beta beherrscht AP-Betrieb

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Fedora 18 liegt der neue NetworkManager bereits bei.

Bei der kürzlich veröffentlichten Beta von Gnome 3.8 macht der NetworkManager einen Sprung von Version 0.9.6.4 auf eine Vorabversion des NetworkManagers 0.9.8. Sie unterstützt nicht mehr nur das Aufsetzen eines Ad-hoc-WLAN-Netzwerks, sondern kann auch einen Access Point (AP) einrichten, wenn die WLAN-Hardware und ihr Treiber den Betrieb als AP beherrschen. Die nächste größere Überarbeitung des auch bei vielen anderen Desktop-Umgebungen genutzte Programm zur Netzwerk-Konfiguration unterstützt nun auch 4G-LTE-Netzwerk-Modi, Bridge Master Devices und Bridge Ports; zudem kann es bei bestimmten Netzwerkverbindungen jetzt automatisch ein VPN aktivieren. Das vor kurzem veröffentlichte Fedora 18 nutzt bereits eine Vorabversion des NetworkManagers 0.9.8, die diese Funktionen mitbringt.

Bei der neuen Gnome-Beta mit der Versionsnummer 3.7.4 zeigen Evince und Gedit nun keine eigene Menüzeile mehr am oberen Fensterrand, sondern nutzen das Application Menu der Gnome-Shell. Das alte IMAP-Backend in der von Evolution genutzten Software evolution-data-server wurde entfernt; Konten, die dieses nutzen, werden automatisch auf das neuere Backend IMAP+ umgestellt. Das Gnome-Control-Center erhielt einen neuen Eintrag, über den sich Netzwerk-Freigaben konfigurieren lassen. Weitere Neuerungen der Beta listen die News-Dateien zu Kern-Software und Anwendungen von Gnome; die Freigabe von Gnome 3.8 ist für den 25. März geplant. (thl)