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Netzagentur brummt Vodafone Bußgeld wegen unerlaubter Telefonwerbung auf

Die Bundesnetzagentur sieht bei unerlaubter Telefonwerbung weiter Missstände vor allem im Energie- Telekommunikations- und TV-Bereich.

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Vodafone habe einen Großhandelsvertrag mit Telefónica Deutschland geschlossen.

(Bild: dpa, Federico Gambarini)

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Vodafone soll wegen unerlaubter Telefonwerbung 100-000 Euro zahlen. Einen entsprechenden Bußgeldbescheid gegen die Düsseldorfer Telekommunikationsfirma gab die Bundesnetzagentur am Dienstag bekannt. Nach Erkenntnissen der Bonner Behörde haben Vodafone und beauftragte Call-Center bei Kunden oder Ex-Kunden angerufen, um sie zur Rücknahme der Kündigung beziehungsweise zur Rückkehr zu bewegen – obwohl die erforderlichen Einwilligungen der Kunden hierzu nicht vorlagen.

In vielen Fällen hatten die Betroffenen den Angaben zufolge sogar ausdrücklich untersagt, angerufen zu werden – entweder taten sie dies bei der Kündigung oder bei einem Werbeanruf. An dieses Nein zur Werbung hielt sich Vodafone nach Erkenntnissen der Netzagentur aber nicht – in Einzelfällen monierten betroffene Bürger bis zu 30 weitere Anrufe oder Anrufversuche.

Firmen dürfen grundsätzlich nur Bürger anrufen, deren Werbeeinwilligung sie vorliegen haben. Die Netzagentur wies darauf hin, dass ein Unternehmen auch bei externen Partnern die Regeleinhaltung kontrollieren muss.

Mit dem Bußgeld geht die Netzagentur weiter gegen unerlaubte Telefonwerbung vor – solche Missstände sieht sie vor allem im Energie-, Telekommunikations- und TV-Bereich. Die Geldbuße ist noch nicht rechtskräftig, Vodafone kann dagegen vor Gericht ziehen.

2018 gingen bei der Bundesnetzagentur rund 250.000 Verbraucherfragen und -beschwerden ein. 62.000 davon waren Beschwerden zu unerlaubter Telefonwerbung. (jk)