Menü
Cebit

Neue 3D-Drucker von MakerBot bestellbar

Der auf der CES angekündigte Replicator-Nachfolger soll ab sofort auch an europäische Kunden ausgeliefert werden. In Hannover gibt es indes auch interessante 3D-Drucker von anderen Herstellern.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 6 Beiträge
Von

Wie schon im vergangenen Jahr stehen die 3D-Drucker des MakerBot-Resellers Hafner's Büro am Stand des Hannoveraner Co-Working-Spaces Edelstall (Halle 6, Stand G54). Neben Replicator 2 und 2X konnten Besucher auch einen ersten Blick auf die zur CES im Januar angekündigten neuen 3D-Drucker der "fünften Generation" werfen. Bei MakerBot hat man sich bei der Namens und Modellpflege offenbar von Apples iPad inspirieren lassen: Der Replicator-2-Nachfolger heißt einfach nur "Replicator", dazu gibt es einen neuen kleineren 3D-Drucker namens "Replicator Mini".

Makerbot und iGo3D auf der CeBIT (7 Bilder)

MakerBot Replicator Mini

MakerBots Replicator Mini ist kleiner und druckt kleinere Objekte als sein großer Bruder. Dafür kostet er mit 1600 Euro auch nur halb soviel wie der Replicator.

Die wichtigsten Neuerungen: Die Kunststoff-Drucker haben jetzt eine Webcam an Bord, über die man vom PC aus den Druckvorgang beobachtet. Außerdem kann man direkt per WLAN drucken. Der neue Replicator soll rund 3200 Euro kosten, 1000 Euro mehr als der weiterhin verfügbare Vorgänger. Bestellungen sind ab Ende der Woche bei Hafner möglich. Den Replicator Mini gibt es für 1600 Euro ab Ende März. Seine Druckleistung (Bauraum 100x100x125 Millimeter, Schichtdicke 0,2 Millimeter) erinnern an den MakerBot Cupcake, mit dem die New Yorker Firma vor fünf Jahren ihr Geschäft begründete.

Der dritte neue MakerBot, das Modell Replicator Z18, lässt noch auf sich warten und war auch auf der CeBIT nicht zu sehen. Hafner's Büro will das 7000 Euro teure Flaggschiff mit geschlossenem Gehäuse ab Juni anbieten. Der für Replicator-Verhältnisse riesige Bauraum von 305x305x457 Millimeter ist komplett beheizt, um Verformungen beim Abkühlen der gedruckten Kunststoffobjekte zu verhindern. Alle drei neuen Modelle haben den neuen "Smart Extruder". Dieser Druckkopf soll typische Probleme wie eine verstopfte Druckdüse erkennen können.

Der Oldenburger Reseller iGo3D (Halle 3, Stand F02) präsentiert außer den bekannten 3D-Druckern Ultimaker 1 und 2 zwei neue Maschinen: Der Big Builder aus den Niederlanden eignet sich vor allem für hohe Objekte: Die verlängerte Version des "Builder" schafft Drucke im Format 220x210x665 Millimeter. Das Fertiggerät soll rund 2500 Euro kosten.

Eine weitere Neuheit ist der BeeTheFirst-Drucker der portugiesischen Firma BeeVeryCreative. Das Design-Gerät soll mit einfacher Bedienung punkten und auf dem Schreibtisch gut aussehen. Druckbett und Filamentrolle sind einfach austauschbar mit Magneten befestigt. Gleichbleibend gute Druckqualität wollen die Hersteller mit proprietären Kunststoff-Filamenten und für jede Farbe fein abgestimmte Druckprofile garantieren. BeeTheFirst soll 1925 Euro kosten, wenn er im Mai ausgeliefert wird.

Um 3D-Drucker und -Scanner geht es auch in der heise-Show, am heutigen Dienstag ab 18 Uhr live von der CeBIT. (phs)