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Neue Acer-Notebooks: schickes Aspire S 13, hybrides Aspire R 15, VR-taugliches Predator 17X

Acer zeigt in New York, was im Notebook-Markt gerade angesagt ist: Beim Aspire S13 liegt der Fokus auf dem Gehäuse-Design, das Aspire R15 ist ein großes Hybrid-Gerät mit 360-Grad-Scharnieren – und das Predator 17X hat genug 3D-Power für VR.

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(Bild: Acer)

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Totgesagte leben länger: Nachdem es um die design-orientierten Notebooks der Aspire-S-Familie seit geraumer Zeit ruhig geworden war, holt Acer sie nun wieder aus der Versenkung. Das neue Aspire S 13 (S5-371) ist weniger als 15 Millimeter dünn, wiegt rund 1,4 Kilo und hat ein Metallgehäuse samt Oberflächenveredelung – von Acer Nanoimprint getauft. Es wird in zwei Farbvarianten erscheinen: Bei schwarzem Gehäuse glänzen der hintere Rand, die darin enthaltenen Scharniere und das Acer-Logo im Deckel silbern, bei der weißen Variante sind diese Teile in einem Goldton gehalten.

Der 13-Zoll-Bildschirm zeigt Full-HD-Auflösung, hat eine matte Oberfläche und ist dank IPS-Technik blickwinkelunabhängig. Eine spezieller Modus, von Acer BluelightShield getauft, reduziert auf Wunsch den Blauanteil: Wer das Notebook abends noch im Bett benutzt, soll danach durch das veränderte Farbspektrum besser einschlafen können. Einen solchen Modus findet man bereits heute bei etlichen Smartphones und Tablets unter diversen Bezeichungen: Bei Apple heißt er beispielsweise Nightshift, bei Amazon BlueShade.

Im S5-371 arbeiten Core-i-Prozessoren der sechsten Generation (Skylake), denen Acer bis zu 8 GByte LPDDR3-Speicher zur Seite stellt. Das WLAN-Modul beherrscht 11ac samt MU-MIMO mit zwei Streams; an Schnittstellen steht unter anderem eine Typ-C- und eine Typ-A-Buchse zur Verfügung. Zum Massenspeicher hat sich Acer nicht geäußert; angesichts der geringen Gehäusedicke darf aber von SSDs statt klassischer Festplatte ausgegangen werden. Der Akku soll bis zu 11 Stunden durchhalten. Acer wird das Notebook ab Mai zu Preisen ab 900 Euro verkaufen.

Neue Acer-Notebooks (15 Bilder)

Acer Aspire S 13

(Bild: Acer)

Das neue Aspire R 15 (R5-571) hat 360-Grad-Scharniere, mittels denen man den Rumpf hinter den Full-HD-IPS-Touchscreen klappen kann. Letzterer fällt mit 15,6-Zoll-Diagonale ungewöhnlich groß aus; zu den wenigen Konkurrenten mit gleichgroßem Bildschirm zählt etwa HPs Spectre x360. Zum Gewicht macht Acer keine Angaben; die Laufzeit soll bis zu 9 Stunden betragen.

Im R5-571 arbeitet ein Core-i-Doppelkern der Skylake-Generation, der auf bis zu 12 GByte DDR4-Speicher zurückgreifen kann. Um die Grafikausgabe kümmert sich die Low-End-GPU Nvidia GeForce 940MX. Das WLAN-Modul spricht auch hier 11ac mit 2-Stream-MU-MIMO; eine der USB-Buchsen hat Typ-C-Format. Das Gerät soll ab Mai zu Preisen ab 900 Euro erhältlich sein.

In einer ganz anderen Preisliga spielt das Predator 17X, welches eine Topausstattung des Gaming-Notebooks Predator 17 darstellt: Es sind mindestens 3000 Euro aufgerufen. Dafür bekommen Gamer aber nicht nur einen übertakteten Core-i7-Vierkern der Skylake-Generation, sondern auch die derzeit schnellste Notebook-Grafikkarte GeForce GTX 980: Anders als die GeForce GTX 980M liefert diese die gleiche 3D-Leistung wie die Desktop-Grafikkarte GeForce GTX 980.

Damit man soviel 3D-Power auch ausfahren kann, stattet Acer das Predator 17X mit ein G-Sync-fähigen Bildschirm aus, der modellabhängig Full-HD- oder 4K-Auflösung zeigt. Acer wirbt zudem mit VR: Das Predator 17X soll mit den VR-Brillen von Oculus (Rift), HTC (Vive), Razer (OSVR) und StarBreeze (StarVR) zusammenarbeiten. (mue)