Neue Datensicherheits-Richtlinien für US-Behörden

US-amerikanische Behörden bekommen mit den "Federal Information Processing Standards" Richtlinien an die Hand, mit denen sie den Zugang zu Daten auf ihren Systemen besser sichern sollen.

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Von
  • Andreas Wilkens

Das National Institute of Standards and Technology (NIST) der USA hat die endgültige Version ihrer Sicherheitsrichtlinien für behördliche Computersysteme und den darauf gespeicherten Daten vorgelegt. Das NIST folgte damit den Vorgaben, die vor drei Jahren im Federal Information Security Management Act (FISMA) gesetzt wurden. Die Behörden werden in den Federal Information Processing Standards (PDF) aufgefordert, die Sicherheitskontrollen und Zugangsbeschränkungen zu ihren IT-Systemen zu verbessern. Die Richtlinien behandeln Themen wie biometrische Zugangskontrollen und Smartcards.

In einem vom Repräsentantenhaus-Ausschuss für Regierungsreformen im Februar vorgelegten Bericht wurde festgestellt, dass sieben von 24 untersuchten Behörden ihre Netze nicht ausreichend schützen. Die neuen Richtlinien sollen es den Regierungsbehörden ermöglichen, sichere und verlässlichere Methoden des Datenschutzes, beispielsweise vor Bedrohungen durch Terroristen, anzuwenden, sagte Handelsminister Carlos M. Gutierrez. Auch könne der Schutz vor Datendiebstahl erhöht werden. (anw)