Neue Details zum Nexus 5 durchgesickert

Ein geleaktes Servicedokument von LG bestätigt die Gerüchte zu Googles neuem Android-Smartphone Nexus 5. Das wird wie erwartet ein 5-Zoll-Display und einen sehr schnellen Prozessor bekommen, aber kein Klon des LG G2 sein.

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Von
  • Alexander Spier

Google will sein neues Nexus 5 zwar erst am 14. Oktober offiziell vorstellen, doch eine interne Serviceanleitung von Hersteller LG verrät bereits jetzt fast alle Details zur Hardware. In dem Android Police zugespielten Dokument werden nicht nur die Gerüchte der vorigen Wochen bestätigt, es hält auch neue Informationen zu Kamera und Speicherausbau bereit.

Das Nexus 5 bleibt wohl dem Design des neuen Nexus 7 treu.

(Bild: LG)

Im Nexus 5 wird ein Snapdragon 800 von Qualcomm zum Einsatz kommen, der wie gehabt vier Kerne und einen maximalen Takt von 2,2 GHz hat. Ihm stehen 2 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Das Display wird 5 Zoll groß sein und 1920 × 1080 Pixel anzeigen. Neu sind die Angaben zum internen Speicher: Es wird wie beim Vorgänger zwei Varianten geben, diesmal jedoch mit üppigeren 16 oder 32 GByte.

Das Nexus 5 setzt aber auch einige schlechte Traditionen der Nexus-Serie fort: So wird es keinen MicroSD-Slot geben und der Akku wird weiterhin nicht ohne weiteres vom Nutzer wechselbar sein. Die Rückseite lässt sich nur mit Werkzeug öffnen und der anscheinend nicht verklebte Akku befindet sich hinter einem Datenkabel. Auch wieder mit dabei ist die Ausgabe eines HDMI-Signals per Slimport statt MHL. Der Ausgang befindet sich wie beim Nexus 7 am Micro-USB-Port und braucht einen eigenen Adapter.

Die Kamera nimmt Bilder mit 8 Megapixel auf und wird von einem optischen Bildstabilisator unterstützt. Der Akku fasst 2300 mAh und soll sich kabellos laden lassen. Welche Technik dabei zum Einsatz kommt, erwähnt das Dokument nicht. Im Standby soll der Akku über 350 Stunden durchhalten, beim Telefonieren über UMTS 530 Minuten.

Ebenfalls bestätigt ist die LTE-Unterstützung: Das Modem kann in den für Deutschland wichtigen Bändern 3, 7 und 20 (1800, 2600 und 800 MHz) funken sowie in den weiteren Bändern 1, 5, 6 und 8. Von der amerikanischen Zulassungsbehörde FCC ist die Unterstützung für 802.11ac-WLAN durchgesickert, darauf geht die Anleitung allerdings nicht ein.

Einige Überraschungen lässt das als vorläufig deklarierte Dokument ohnehin für die Präsentation übernächste Woche offen: Die Angaben zu Gewicht und Gehäusemaßen entsprechen noch dem Nexus 4. (asp)