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Computex

Neue GeForce-GPU Turing: Nvidia-Chef vertröstet Gamer, kündigt Roboter-Devkit an

Nvidia lässt Gamer auf der Computex im Regen stehen und kündigt stattdessen eine Hardware-Entwicklerplattform für den Roboter-Bereich an.

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Nächste GeForce-GPU Turing: Nvidia-Chef vertröstet Gamer, künftigt Xavier-Devkit an

Nvidia-Chef Jensen Huang hält einen Xavier-Kombiprozessor in die Kameras der Pressevertreter.

(Bild: heise online/chh)

Nvidia-Chef Jensen Huang hat Gamer, die auf die nächste GeForce-Generation Turing warten, vertröstet. So würden derzeit die Preise für GeForce-Grafikkarten sinken und die GeForce GTX 1080/Ti seien die derzeit besten Modelle, erklärte Huang auf der Nvidia-Pressekonferenz zum Start der Branchemesse Computex. Spieler sollten so schnell wie möglich GeForce-Grafikkarten kaufen. Bis zum Start der nächsten GeForce-Generation dauere es noch eine ganze Weile. Auf eine Anfrage, wann Spieler mit Grafikkarten rechnen können, die 4K-Displays mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz ansteuern, wich der Nvidia-Chef mit der Antwort "ich weiß es nicht" aus.

Gewohntes Bild: Der Nvidia-Chef (rechts) hält ein noch nicht verfügbares Produkt in die Kameras - hier das Jetson Xavier DevKit.

(Bild: heise online/chh)

Reuters hatte im Februar gemeldet, dass Nvidias kommende GPU-Generation unter dem Namen Turing laufe. Allerdings schrieb Reuters auch, dass diese im März 2018 vorgestellt werden solle – doch so weit kam es nicht. Bis dahin war lediglich die kommende GPU-Generation Ampere bekannt, die im Profi-Segment der im Mai 2017 vorgestellten Volta-Generation folgen sollte. Doch auch zu Ampere schwieg sich Nvidia bislang aus. Zur erwarteten Gaming-GPU-Generation "Turing" könnte Nvidia aber womöglich bereits zur im August stattfindenden Spiele-Messe Gamescom erste Informationen veröffentlichen.

Jensen Huang kündigte auf der Computex-Pressekonferenz lediglich eine Hardware-Entwicklungsplattform für den Roboter-Bereich an (Nvidia Isaac): Das Jetson Xavier Devkit soll im August für 1300 US-Dollar für bestimmte Entwickler im Early Access verfügbar sein. Xavier ist ein Kombiprozessor (System-on-Chip) mit acht ARM-Rechenkernen und 512 Shader-Rechenkernen, die sich über CUDA programmieren lassen. Außerdem enthält er Tensor Cores, die zwar nur eingeschränkt programmierbar sind, aber für Deep-Learning-Berechnungen eine enorme Leistung entfalten (20 TOPS). Das Xavier-SoC besteht aus insgesamt 9 Milliarden Transistoren (12 nm FF) und hat eine Die-Fläche von 350 mm². Das Entwickler-Kit soll eine Leistungsaufnahme von 30 Watt haben. (mfi)

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