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Neue Google-Glass-Hardware: Mehr RAM und mehr Akkulaufzeit

Pünktlich zum Verkaufsstart in Großbritannien gibt es die Google-Glass-Brille in einer dritten Hardwareversion. Statt einem gibt es nun zwei GByte Arbeitsspeicher, außerdem soll der Akku länger durchhalten.

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Die Google Glass kommt künftig mit 2 GByte RAM.

(Bild: Google)

Google verkauft ab sofort eine neue, dritte Hardware-Version der Datenbrille Glass – um die Consumer-Version handelt es sich dabei allerdings immer noch nicht, Glass befindet sich nach wie vor im Beta-Modus, von Google "Explorer-Programm genannt". Die gewichtigste Neuerung ist der verdoppelte Arbeitsspeicher: Statt einem sind nun zwei GByte RAM eingebaut. Das kündigte Google im Rahmen der hauseigenen Entwicklerkonferenz Google I/O an.

Ein Betriebssystem-Update soll das Fotografieren erleichtern: Auf Wunsch wird nun ein "Sucher" ins Display eingeblendet, bislang musste man blind fotografieren. Zusätzliche Google-Now-Karten erinnern Glass-Nutzer unter anderem daran, wo sie ihr Auto geparkt haben. Außerdem berichtet Google bei Google+ von einer um 20 Prozent längeren Akkulaufzeit – unklar ist, ob sich die Angabe auf das schon im April veröffentlichte XE16-Update bezieht.

Die frischgebackene Google-Glass-Projektleiterin Ivy Ross wurde vom wie immer sportiv gekleideten Google-Mitgründer Sergey Brin persönlich auf der hauseigenen Entwicklermesse Google I/O vorgestellt. (Quelle: Daniel AJ Sokolov)

Das Glass-Hardware-Update kommt rechtzeitig zum geplanten Start des Explorer-Programms in Großbritannien. Zuvor durften sich nur US-Bürger für den Kauf der Brille bewerben. Die britische Glass soll 1000 Britische Pfund kosten, das entspricht rund 1250 Euro. Am 27. und 28. Juni soll die Glass-Brille in London öffentlich präsentiert werden.

Außerdem hat Google neue Glass-Apps – sogenannte "Glassware – angekündigt: Unter anderem sollen demnächst Brillenversionen der Lauf-App Runtastic, dem Augmented-Reality-Spiel "Zombies, Run!" und der Astronomie-App Star Chart erscheinen. (jkj)