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Neue Hardware für Windows 10 – nicht alle mit Gesichtserkennung

Microsoft hat neue Notebooks und All-in-One-PCs gezeigt, die direkt mit Windows 10 ausgeliefert werden. Nicht alle davon haben allerdings eine Kamera für Windows Hello, das Einloggen per Gesichtserkennung.

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Neue Hardware für Windows 10 - nicht alle mit Gesichtserkennung

Das noch namenloses 2-in-1-Notebook von Toshiba mit 4K-Display hat eine Infrarot-Kamera.

Microsoft hat auf der Computex neue Hardware für Windows 10 gezeigt und Windows Hello vorgeführt, die Authentifizierung per Biometrie. Die Gesichtserkennung funktionierte sehr schnell, schneller als das Eintippen eines Passworts. Austricksen per Foto ließ sie sich nicht, weil laut Microsoft keine einfache Kamera dafür zum Einsatz kommt, sondern spezielle biometrische Kameras. Zertifiziert ist laut Intel ihre Realsense-3D-Kamera, die Rede war auch von Infrarot-Sensoren als Ergänzung zu einer 2D-Kamera.

Der Acer Z3-710 ist ein sehr flacher All-in-One-PC mit 23,8-Zoll-Display (Full HD), Intel Core i7 und einem Akku für angeblich 5 Stunden Laufzeit.

Ohne solche Kamera benötigt Windows Hello einen Fingerabdruck-Sensor, wobei viele der in Notebooks schon eingebauten unterstützt werden sollen. Ist man per Hello eingeloggt, speichert Windows auf Wunsch auch Passwörter anderer Anwendungen. Microsoft betont, dass die biometrischen Daten nicht in der Cloud gespeichert werden, sondern nur lokal auf dem Rechner.

Nur zwei der gezeigten Geräte haben eine entsprechende Kamera: Der All-in-One-PC Zen Z240 von Asus kommt mit der Realsense-Kamera, ein noch namenloses Hybridnotebook von Toshiba mit Infrarotkamera. Die anderen Geräte unterstützen demnach keinen Gesichts-Login, darunter die schon hier erwähnten Dell XPS 15 und Asus Transformer Book T100HA. Zudem zeigte Microsoft den All-in-One Z3-710 von Acer und zwei Notebooks von HP. (jow)