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Neue Internetportale zur Vernetzung der Flüchtlingshilfe

Über Facebook gibt es derzeit schon etliche lokal oder bundesweit organisierte Flüchtlingshilfegruppen. Zwei Berliner Website-Projekte ermöglichen bald auch abseits sozialer Netzwerke den Austausch über Hilfsgüter und Hilfseinsätze.

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Das "Help To"-Portal ist schon in einer Betaversion zugänglich. Die Seite von alle-helfen-jetzt ist noch komplett in schwarz gefärbt.

(Bild: Help To)

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Mit einer neuen Internetplattform sollen die Hilfsprojekte für Flüchtlinge und Berliner Firmen zusammengebracht werden. "Unternehmen, die sich für Geflüchtete engagieren möchten, erhalten einen Überblick und können so gezielt Projekte unterstützen und Hilfe leisten", hieß es in der Ankündigung von Partner für Berlin, der Hauptstadtmarketinggesellschaft des Senats und der Berliner Wirtschaft. Die Plattform heißt www.alle-helfen-jetzt.de und soll am Mittwoch offiziell bei einer Pressekonferenz vorgestellt werden.

Ein weiteres, in Brandenburg gestartetes Flüchtlings-Hilfe-Portal, geht ebenfalls in Berlin online, soll aber nicht nur in Berlin und Brandenburg nutzbar sein: HelpTo. Unter der Internetadresse www.helpto.de sollen Hilfsangebote und Hilfsgesuche unkompliziert ausgetauscht werden, Kommunen, Organisationen, Initiativen, Unternehmen, Helfer und Flüchtlinge sollen sich so besser miteinander vernetzen. HelpTo ist ein Projekt des Vereins Neues Potsdamer Toleranzedikt. Es startete Anfang Oktober in Potsdam und kann bereits in weiten Teilen Brandenburgs genutzt werden. (kbe)